Erstellt am 03. April 2016, 15:25

von Christian Pfeiffer

Abend der Superlative. Sissi Pröll rief zum Dienst an der guten Sachen für „Hilfe im eigenen Land“ und über 50 Hollabrunner Künstler machten die Gala zu einem außergewöhnlichen Ereignis.

 |  NOEN, Christian Pfeiffer
Sissi Pröll besitzt offenbar so viel Anziehungskraft, dass der Stadtsaal aus allen Nähten platzte, als sie zur Spendengala für ihren Verein „Hilfe im eigenen Land“ rief. In ihrer Begrüßung sprach die Vereins-Präsidentin von der „christlichen Pflicht dem anderen beizustehen“ und mahnte „nicht auf den Nachbarn zu vergessen“.



Elisabeth Schüttengruber-Holy erzählte als lokale Verantwortliche vom Zustandekommen der Veranstaltung. Sie war von der raschen, persönlichen und unbürokratischen Art des Vereins zu helfen derart angetan, dass sie im Namen eines ihrer Schülers, dessen Familienhaus abbrannte, dem Verein als Dankeschön diese Gala schenken wollte.

Dem Ruf der Veranstalter sind eine große Menge an Hollabrunner Künstlern gefolgt. Darunter Werner Auer, Stargast Renate Holm, Oliver Ringelhahn, Anton Schariner, Alfred Tuzar mit dem Kinder- und Jugendchor „Voci Chiare“ und „The Vienna Tenors“. Zwei Tanzeinlagen des Union Tanzteams verzückten das Publikum mit lokalem Charme, wie auch  Gerhard Hofbauer und Elmar Ballanda. Uneingeschränkter Liebling des Abends, zumindest wenn es nach Landeshauptmann Erwin Pröll geht, war der „Pensionist“ Erich Wessner. Dieser hatte sich zwar geschworen nach seiner Pensionierung an der Staatsoper nicht mehr aufzutreten. Er machte aber an diesem Abend eine Ausnahme. Seine Interpretation von „Der Vegetarianer“, gemeinsam mit Rudolf Malat, war schuld, dass sich Pröll vor Lachen kaum auf seinem Sitz halten konnte.

Souverän und professionell begleitete Inge Winder, Moderatorin beim ORF NÖ, das Publikum durch das Programm.

Mehr über die Benefizgala im Hollabrunner Stadtsaal lesen Sie in der nächsten Ausgabe der Hollabrunner NÖN!