Hollabrunn

Erstellt am 24. April 2017, 09:42

„Pool“ füllt sich bereits mit Ideen. „Noch ist Aufklärungsarbeit zu leisten, aber man merkt, dass es langsam anfängt, im Stroh zu rascheln“, sagt Dolores Wally. Sie ist Projektverantwortliche für den Ideenpool der Leader-Region Weinviertel-Manhartsberg, der seit Jahresbeginn so richtig angelaufen ist.

Dolores Wally, Klara Dimmel und Renate Mihle diskutieren im Leader-Büro die eingebrachten Ideen und leiten diese an die entsprechenden Stellen weiter.  |  Leader-Region Weinviertel-Manhartsberg

Mittlerweile befinden sich schon zahlreiche Ideen auf der Online-Plattform. Mit Präsentationen bei Senioren, Bezirksbäuerinnen, im Rahmen von Schulworkshops oder via Facebook soll die Frequenz weiter steigen. „Der Ideenpool ist ja als Brainstorming-Plattform für die Ideen der Bevölkerung gedacht, daher hat jede noch so kleine oder unausgegorene Idee hier Platz“, betont Wally.

Generell sei festzustellen, dass den Menschen in der Region drei Themen sehr am Herzen liegen: Mobilität, Nahversorgung sowie Lehr- und Praktikumsstellen. Einkaufen, das Erreichen von Sporttrainings oder Wettbewerben und Ausflugszielen sind die vordergründigen Anforderungen an den Nahverkehr. „Nur fünf Kilometer sind es meist, die unüberwindbar scheinen“, berichtet die Projektleiterin.

Bei der Nahversorgung hinterlasse das Aussterben der lokalen Greißler eine große Lücke. Bis neue, moderne Vertriebswege diese schließen, seien einige Menschen auf Nachbarschaftshilfe angewiesen. „Es geht aber auch um hochwertige regionale Lebensmittel, wofür es immer mehr Bewusstsein in der Bevölkerung gibt“, schildert Wally.

Daneben gibt es Denkanstöße wie das Kino im Altersheim oder ob das „Kriecherl“ eine Symbolpflanze für das Weinviertel werden könnte.