Hollabrunn

Erstellt am 13. Juli 2016, 04:44

von NÖN Redaktion

Steuergutschriften: Höchstwert bei 4.424 Euro. Arbeiterkammer zog zufrieden Bilanz über Steuersparwoche. Präsident appelliert, jeden Cent einzufordern.

175.919 Euro holten sich die Arbeitnehmer im Bezirk Hollabrunn von der Steuer zurück. Foto: Symbolbild  |  NOEN, Bilderbox

239 Termine und eine Steuergutschrift von insgesamt 175.919 Euro: Das ist die Bilanz der Steuersparwoche der Arbeiterkammer im Bezirk Hollabrunn. So holte sich ein Mann für das letzte Jahr 4.424 Euro an zu viel bezahlter Lohnsteuer vom Finanzamt zurück.

Der Vater zweier Töchter konnte zum einen familienbezogene Steuerbegünstigungen geltend machen, zum anderen waren es Sonderausgaben und Werbungskosten, die die Gutschrift nach oben schrauben.

Wichtig wegen permanent steigender Lebenshaltungskosten

Aber auch kleinere Gutschriften sollte man sich vom Finanzamt zurückholen, betonen die AK-Experten. Jene Arbeitnehmer, die keine Lohnsteuer, jedoch Sozialversicherungsbeiträge zahlen, können sich bei der Arbeitnehmerveranlagung die Negativsteuer zurückholen. Aufgrund der Steuerreform ist dies für das Jahr 2015 noch mehr Geld als die Jahre zuvor.

Die Arbeitnehmerveranlagung kann fünf Jahre rückwirkend durchgeführt werden. Es sei vor allem angesichts der permanent steigenden Lebenshaltungskosten wichtig, sich jeden Cent, der zu viel an Steuer bezahlt wurde, vom Finanzamt zurückzuholen, sagt AK-Präsident Markus Wieser, der auch noch einmal die Wichtigkeit der durchgesetzten Steuerreform unterstreicht: „Die Lohnsteuersenkung fördert die Kaufkraft, steigert den Konsum und damit das Wirtschaftswachstum.“

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