Hollabrunn

Update am 06. Juli 2017, 12:19

von Redaktion noen.at

Amtsübergabe an der BH Hollabrunn. In Hollabrunn fand am Mittwoch die feierliche Amtsübergabe an der Bezirkshauptmannschaft statt. „Damit die Verwaltung funktioniert, braucht es an der Spitze die besten Köpfe“, betonte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bei der Verabschiedung des scheidenden Bezirkshauptmannes Stefan Grusch und der Vorstellung des neuen Bezirkshauptmannes Andreas Strobl.

Neben der Landeshauptfrau sprachen auch die Obleute der Gemeindevertreterverbände Manfred Marihart und Herbert Goldinger in Vertretung aller Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Bezirks Hollabrunn Grußworte.

„Vor wenigen Wochen war ich im Waldviertel und habe Bezirkshauptmann a.D. Johann Böhm in den Ruhestand verabschiedet und Bezirkshauptmann Stefan Grusch aufs Allerherzlichste willkommen geheißen“, führte Landeshauptfrau Mikl-Leitner aus, dass mit diesem Tag eine Ära im Bezirk Gmünd zu Ende gegangen sei.

„So wie Johann Böhm den Bezirk Gmünd geprägt hat, so hat auch Stefan Grusch den Bezirk Hollabrunn über elf Jahre lang geprägt“, sprach die Landeshauptfrau von „vielen Herausforderungen“, die damit verbunden gewesen seien. Die heutige Amtsübergabe sei „eine unglaubliche Zäsur für die Arbeit der Bezirksverwaltung und die weitere Entwicklung dieses Bezirkes“.

Der heutige Tag sei auch ein guter Anlass, Bilanz zu ziehen, hielt die Landeshauptfrau fest, dass im Bezirk Hollabrunn die Geschichte besonders spürbar sei. Mikl-Leitner erinnerte an den Fall des Eisernen Vorhangs, den Beitritt Österreichs und auch der Nachbarländer zur Europäischen Union. All diese historischen Ereignisse hätten „viele Chancen“ gebracht und man habe all diese Entwicklungen genutzt, sagte die Landeshauptfrau, dass der Bezirk Hollabrunn „eine gute Entwicklung“ genommen habe. 

„Damit die Verwaltung funktioniert, braucht es an der Spitze die besten Köpfe“, führte die Landeshauptfrau aus, dass die Bezirkshauptmannschaften „juristisch sattelfest“ und „in der Sache kompetent“ sein müssten und, dass sie „Freude im Umgang mit den Bürgerinnen und Bürgern und den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern“ haben müssten. „Wir sind stolz, dass wir Stefan Grusch und Andreas Strobl haben, die mit viel Herzblut dabei sind“, so Mikl-Leitner.

„Du legst die Verantwortung in gute und bewährte Hände“, sagte die Landeshauptfrau zu Grusch und betonte, dass Andreas Strobl einer sei, „der äußerst kompetent ist und ausgestattet mit viel Fachwissen“. An Strobl gerichtet sagte Mikl-Leitner, es habe viele Stationen gegeben, „wo du dich bestens bewährt hast“.

„Unglaublich bewährt“ habe sich Strobl als Bezirkshauptmann von Wien-Umgebung, denn dieser Bezirk sei der schwierigste gewesen – durch seine unmittelbare Nähe zur Bundeshauptstadt Wien, durch die dynamische Entwicklung in dieser Region und durch die heterogene Struktur des Bezirks.

Wer sich sonst noch im Stadtsaal blicken ließ und warum Stefan Grusch der einzige Mann ist, vor dem Johanna Mikl-Leitner jemals in die Knie ging, lest ihr in der nächsten Printausgabe eurer Hollabrunner NÖN!