Erstellt am 23. April 2017, 02:44

von NÖN Redaktion

Medizin-Check für Bombolulu-Kinder. Christine Sailer-Weber berichtet von einem aufwändigen Einsatz in Mombasa.

Bananen dürfe nie fehlen, wenn Christine Sailer-Weber bei ihren Schützlingen in Mombasa ist. Auch eine kostenlose medizinische Versorgung leitete die Hollabrunnerin in die Wege.  |  privat

Knapp vor den Osterfeiertagen ist Entwicklungshelferin Christine Sailer-Weber wieder von einem anstrengenden Einsatz in Kenia in die Heimat zurückgekehrt. In den Slums von Mombasa (Stadtteil Bombolulu) lag der Schwerpunkt einmal mehr auf der Essensversorgung der Kinder, denen sie das Leben seit Jahren lebenswerter macht. Außerdem bemühte sich die Hollabrunnerin um die Anschaffung von Schulbänken, die nun verpflichtend notwendig sind.

Viel Zeitaufwand habe zudem die medizinische Betreuung der Kinder erfordert. In einem Rotary Medical Camp wurde ein kostenloser Gesundheitscheck ermöglicht. Durch Sailer-Webers jahrelangen Kontakt zu den örtlichen Einrichtungen konnten auch eine Augenklinik und eine Privatklinik kostenlos in Anspruch genommen werden – Behandlungen, die für die Familien der Kinder unerschwinglich sind.

Die Kooperation mit den medizinischen Einrichtungen geht so weit, dass sich die Familien auch in Notfällen an diese Kliniken wenden dürfen und ihnen dort kostenlos geholfen wird. Mit den Spendengeldern, die für ihren Verein fließen, will Christine Sailer-Weber ihr Entwicklungshilfe-Projekt fortsetzen.