Erstellt am 06. Januar 2016, 02:53

von NÖN Redaktion

Erster Alarm kam flott: Abgängiger rasch gefunden. Hochprofessionell verlief die Suche nach einem Mann, der am Neujahrsmorgen die Orientierung verloren hatte.

Im Hollabrunner Feuerwehrhaus wurde neben der Bezirksalarmzentrale auch ein Stab aus Führungskräften des Abschnittsfeuerwehrkommandos Hollabrunn zur Koordination des Einsatzes aufgebaut. Vorne: Christian Holzer, stellvertretender Abschnittsfeuerwehrkommandant. Foto: FF  |  NOEN, FF Hollabrunn

Das neue Jahr startete für 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie für Polizei und Rettung mit einiger Aufregung.

Hollabrunns FF-Chef Christian Holzer wurde gegen 7 Uhr über eine vermisste Person in der Bezirkshauptstadt informiert. Nach kurzer Lagebesprechung wurde ein Großaufgebot an Helfern alarmiert, um einen seit rund zwei Stunden abgängigen Mann zu suchen.

Binnen 45 Minuten wohlauf und unverletzt gefunden

„Mit Handyortung und mit den Informationen von Augenzeugen und Angehörigen wurde begonnen, das Zielgebiet rasterartig abzusuchen“, berichtet Holzer. Das Suchfeld in Wald und Stadtgebiet habe einer Fläche von rund 270 Hektar entsprochen.

Dank des reibungslosen Zusammenspiels der Blaulichtorganisationen konnte der Mann schließlich binnen 45 Minuten wohlauf und unverletzt gefunden werden.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Hollabrunn, Magersdorf, Oberfellabrunn, Suttenbrunn, Sonnberg-Wolfsbrunn und Wullersdorf, die Polizei samt Diensthundestaffel und Hubschrauber mit Wärmebildkamera sowie ein Rettungswagen des Roten Kreuzes Hollabrunn.

Die Rettungshundestaffel, die bereits in Anfahrt war, wurde zum Glück nicht mehr benötigt. Insgesamt sei der Jahreswechsel aber äußerst ruhig verlaufen, bestätigt Holzer. Im ganzen Bezirk habe es abgesehen von der Personensuche am Neujahrsmorgen keinen FF-Einsatz gegeben.

Am 14. Jänner finden bei der Stadtfeuerwehr übrigens die Neuwahlen statt. Neu besetzt werden muss die Position von Holzers Stellvertreter: Johannes Fürnkranz stellt sein Amt nach fünf Jahren zur Verfügung.

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