Erstellt am 25. November 2015, 18:36

von Sandra Frank

Es ist offiziell: Es gibt eine „Liste Scharinger“. „Unbeugsam, unbestechlich, unabhängig“ – so präsentierte sich die „Liste Scharinger – Miteinander für Hollabrunn“

»Unser Austritt ist ein klares Bekenntnis zu Hollabrunn«, sagt Sascha Bauer. Die »Liste Scharinger - Miteinander für Hollabrunn« mit Bauer, Michael Bischof, Wolfgang Scharinger und Daniela Lichtenecker (v.l.) »eine Hollabrunn-Partei«.  |  NOEN, Sandra Frank

„Wir sind glücklich, nicht mehr bei der FPÖ zu sein“, sagt Hollabrunns Stadtrat Wolfgang Scharinger, der mit den Freiheitlichen gebrochen hat. Wie die NÖN berichtete, sind Scharinger, Sascha Bauer, Michael Bischof und Daniela Lichtenecker  am 2. November aus der Partei ausgetreten. Jetzt haben sie sich zu einer neuen Liste formiert.  Der Grund für die Parteiaustritte: Nationalrat Christian Lausch.

An dem Hollabrunner üben die vier Ausgetretenen scharfe Kritik. Die Vorwürfe gegen den Parlamentarier wurden auch mit der Landespartei besprochen. „Es war für mich erschütternd, dass das Land gesagt hat, das macht alles nichts“, ist Scharinger von den FPÖ-Granden enttäuscht. Weil die Landespartei Lausch den Rücken stärkt, beschlossen Scharinger, Bauer, Bischof und Lichtenecker, dass sie „keine Freiheitliche Politik mehr“ machen wollen.

„Wir arbeiten befreit weiter und lassen unsere Wähler sicher nicht im Stich“, sagt Sascha Bauer, der  für Wirtschaft, Sport, Innenstadtbelebung und Bautätigkeiten zuständig ist.  Die Liste Scharinger sei die Alternative für Politik- und Parteiverdrossene. „Jetzt können die Leute zeigen, wie interessiert sie wirklich an einer Bürgerliste sind“, ruft Bauer zur Mitarbeit auf.

Was die Liste Scharinger dem Parlamentarier Lausch konkret vorwirft und wie die Zukunft der Liste aussehen soll, lesen Sie in der nächsten Printausgabe der Hollabrunner NÖN.