Erstellt am 02. März 2016, 03:19

von Sandra Frank

EVN zur Kritik: Natur ist nicht unberührt. „Eine moderne Revitalisierung ist notwendig“, verteidigt EVN-Sprecher das Projekt.

Die EVN will die Staumauer von vier auf sechs Meter erhöhen. Künstler kritisieren dieses Vorhaben. Visualisierung: EVN  |  NOEN, Visualisierung: EVN

„Dass die Natur dort unberührt und ursprünglich ist, ist nicht ganz richtig“, kommentiert EVN-Sprecher Stefan Zach die Vorwürfe der Künstler ( siehe Artikel dazu hier und unten) und spricht damit die Kampstauseen in der Nähe an.

Wehranlage nur provisorisch wiederhergestellt

Das Kraftwerk Rosenburg sei ein 110 Jahre altes „Mini-Kraftwerk“, dessen Wehranlage derzeit vier Meter hoch ist. Diese will die EVN in einer zweijährigen Bauphase auf sechs Meter erhöhen. Mit diesem geringen Anstieg der Fallhöhe werde der Ertrag beinahe verdoppelt.

Ein kleiner Eingriff, den die EVN durchführen muss. Denn das Hochwasser von 2002 hat große Teile der Wehranlage zerstört, die bisher nur provisorisch wiederhergestellt wurden. Jetzt stehe eine moderne Revitalisierung an, auch, um die Wasserrechte behalten zu können. Außerdem: „Bei einem 110 Jahre alten Kraftwerk kann man schon einmal etwas verbessern ...“

Das Projekt wurde mehrfach vorgestellt, im Sommer will es die EVN einreichen.

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