Göllersdorf

Erstellt am 20. August 2016, 06:16

von Sandra Frank

Buswartehäuschen: „Das Konzept steht“. Buswartehäuschen Die SPÖ legte der Gemeinde ein Konzept vor, um eine überdachte Haltestelle in Furth errichten zu können.

Knapp vier Wochen nach dem einstimmigen Beschluss, in Furth vorbehaltlich eines Konzepts ein Buswartehäuschen zu errichten, legten Michael Raab, Isabella Raberger, Stefan Hinterberger, Brigitta Pfeiffer und Herbert Poisinger (v.l.) der Gemeinde ihren Vorschlag vor. Foto: privat  |  privat

Die Göllersdorfer Sozialdemokraten brachten in der vergangenen Sitzung gemeinsam mit den Grünen und den Freiheitlichen den Antrag ein, dass Buswartehäuschen in den Katastralgemeinden errichtet werden sollen (die NÖN berichtete). Als erste sollte Furth ein solches bekommen.

Bürgermeister Josef Reinwein konnte der Idee einiges abgewinnen, verlangte von der SPÖ allerdings ein Konzept. „Dieser Aufforderung sind wir sehr gerne nachgekommen. Das Konzept konnte bereits abgegeben werden“, berichtet der Further SPÖ-Gemeinderat Michael Raab sichtlich stolz. Knapp vier Wochen nach der letzten Gemeinderatssitzung.

„Wir wollen offene, soziale und moderne Politik machen“

„Dass wir das Konzept so rasch erstellen konnten, haben wir der tatkräftigen Mithilfe unseres Ausschussmitglieds Christian Schwankhardt zu verdanken“, berichtet SPÖ-Vorsitzender Stefan Hinterberger. Schwankhardt konnte sein berufliches Know-how einbringen. Aber auch Martin Geyer aus Furth stand seinen Parteikollegen tatkräftig zur Seite, um das Projekt Buswartehäuschen in seinem Heimatort voranzutreiben.

„Wir freuen uns, dass wir dieses Projekt aktiv umsetzen dürfen und so Verantwortung in der Gemeinde übernehmen können“, gibt sich Hinterberger motiviert, der mit seiner SPÖ gern mehr Verantwortung in der Gemeinde übernehmen würde. „Wir wollen offene, soziale und moderne Politik machen, die sich an den Bedürfnissen der Bevölkerung orientiert.“

Gemeinderat Herbert Poisinger ergänzt: „Es war uns daher sehr wichtig, dieses Anliegen, das uns aus der Bevölkerung nähergebracht worden ist, rasch umzusetzen.“

Jetzt liege der Ball bei der Gemeinde, das geforderte Konzept ist da, es müsse nur noch in die Tat umgesetzt werden. Der Wille wurde nicht nur im Gemeinderat, sondern auch beim Erstellen des Konzepts geortet. „Amtsleiter Leopold Maurer hat uns die notwendigen Unterlagen rasch und unbürokratisch zur Verfügung gestellt“, so Hinterberger. Die Konzepte für die weiteren Bushaltestellen seien ebenfalls schon in Arbeit.