Göllersdorf

Erstellt am 29. August 2016, 09:19

von NÖN Redaktion

Heindl bei Extrem-Berglauf-Sprint in Bischofshofen. „Wir mussten bei der Besichtigung feststellen, dass die Schanze noch steiler ist, als wir gedacht haben“, erzählt Wolfgang Heindl über die Paul-Außerleitner-Schanze in Bischofshofen. Dort ging RedBull400 über die Bühne, ein Extrem-Berglauf-Sprint, bei dem es die Schanze von unten nach oben geht.

Zuerst standen die Staffelbewerbe auf dem Programm von Heindl (FF Göllersdorf) und Lukas Lebensaft (FF Breitenwaida). „Alleine der Anstieg zu den Übergabemarken war schon eine Herausforderung“, berichtet Heindl. Hier mussten die Feuerwehrmänner eine Strecke von 400 Metern bei einer Steigung von 38 Grad zurücklegen. „Und das bei einer Höhendifferenz von 140 Metern. Es war einfach beeindruckend!“

„Zeit kann sich richtig sehen lassen“

Die beiden Feuerwehrmänner starteten in der Firefighter Staffel „Heat 3“, „also konnten wir noch ein bisschen schauen, wie die Übergaben funktionierten“, erzählt Lebensaft. Doch dann wurde es auch für sein Team ernst: Christian Schürrer (FF Marchtrenk, Oberösterreich) begann als Startläufer die ersten hundert Meter für das Team zu sprinten, nach der Übergabe an Lebensaft ging es in den Steilhang über den K-Punkt der Schanze, 38 Grad Steigung.

„Die nächsten 100 Meter ging es mithilfe des gespannten Netzes den Umständen entsprechend gut“, beschreiben die Männer den Abschnitt. Als nächster war Heindl an der Reihe: Das letzte steile Stück des Auslaufes und dann über die Holzkonstruktion auf die Schanze, „zwar etwas flacher aber für die brennenden Oberschenkel einfach brutal“, die letzte Übergabe auf der Schanze, gedrängt durch die Starter auf der engen Schanze übernahm Rainer Klampferer (BTF Donauchemie Linz) die Staffete und sprintete die letzten 100 Meter am steilsten Stück der Schanze mit seinen letzten Kräften ins Ziel.

„Für die erste Teilnahme an diesem Bewerb kann sich eine Zeit von 3:15 Minuten richtig sehen lassen“, ist Heindl stolz auf das Ergebnis seines Teams.

Sein Fazit: „Danke Jungs, es war ein geiler Event! Nächstes Jahr natürlich wieder!“