Erstellt am 15. Januar 2016, 14:10

von NÖN Redaktion

Grünes Licht für „Höhenflug“. Mit der Bauverhandlung am 13. Jänner wurde die Aufstockung der Koliskowarte im Hollabrunner Wald nun endgültig auf den Weg gebracht. Die Umbauarbeiten können starten.

So wächst die neue Koliskowarte über die Baumwipfel hinaus.  |  NOEN, Architekturbüro Maurer
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Das, ohne Dach, zwölf Meter hohe Natursteingebäude erhält einen ebenfalls zwölf Meter hohen Aufbau aus Stahl, der durch Speziallack langfristig vor Korrosion geschützt ist. Treppen und Plattformen werden als Gitterrost ausgeführt und mit Lärchenbrettern belegt. Damit soll auch in einer Höhe von 24 Metern höchstes Sicherheitsgefühl vermittelt werden.

"Stahlgerüst ist beste Möglichkeit"

Schon aus statischen Gründen sei ein luftiges Stahlgerüst die beste Möglichkeiten, den Turm aufzustocken, erklärt Baumeister Erwin Pokorny vom Architekturbüro Maurer. Für das bestehende Fundament wäre jeder andere Baustoff viel zu schwer.

„Geschlossene Fronten würden außerdem zu große Windangriffsflächen bieten“, schildert der Experte. Eine ähnliche Konstruktionsform sei auch für den spektakulären Baumwipfelweg in der „Garten Tulln“ gewählt worden, dessen Planung ebenfalls in den Händen des Hollabrunner Architektenteams lag.