Erstellt am 16. März 2016, 04:14

von NÖN Redaktion

Hogl: „Ich geb‘ Fehler zu“. Bürgermeister räumt Lapsus ein. SPÖ will die Causa von Juristen prüfen lassen.

Richard Hogl  |  NOEN, Archiv
„Wo gearbeitet wird, da kann eben auch etwas passieren“, sagte VP-Bürgermeister Richard Hogl nach der Gemeinderatssitzung. Er habe in diesem konkreten Fall einen Fehler gemacht. „Das geb‘ ich zu, ich steh‘ dazu.“

Für den Chef der Sozialdemokraten ist der Fall aber nicht so einfach gelöst: „Er kümmert sich offenbar nicht mehr um die Gemeindeordnung“, sagt Gerhard Sklenar über Hogl. Für ihn stehe immer noch ein Amtsmissbrauch des Bürgermeisters im Raum, da dieser die Kostenübernahme ohne Beschluss angeordnet hatte. Jetzt sollen Juristen konsultiert werden.

Außerdem: Eine rückwirkende Förderung, das gäbe es nicht. „Nur wenn Gefahr im Verzug ist, kann etwas rückwirkend beschlossen werden.“ Was dem SP-Mandatar ebenfalls sauer aufstößt: „Die Rechnung ist von der Firma direkt an die Gemeinde geschickt worden, und nicht zuerst an die Familie.“

„Wer die Kosten jetzt wirklich zahlt, da müssen wir uns zusammenreden“, will Hogl mit den Betroffenen erneut Kontakt aufnehmen. Er werde die Causa auf jeden Fall noch dem Prüfungsausschuss vorlegen.

Etwas Positives kann Hogl der ganzen Sache abgewinnen: „Jetzt haben wir endlich eine Regelung gefunden.“ Denn für ihn war es immer „etwas schräg, wenn die einen etwas bekommen“, also die, die neu gebaut haben, „und die anderen nichts“ – also jene, die im Ortsgebiet ein altes Haus und danach die Einfahrt sanierten.

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