Erstellt am 02. Dezember 2015, 03:48

von Sandra Frank

Hogl: „Kampf endet mit Verkehrsfreigabe“. Antwort vom Minister: Mit dem UVP-Bescheid für die S 3 sei in den nächsten Monaten zu rechnen.

Wullersdorfs Bürgermeister Richard Hogl hält an seinem Optimismus fest. Foto: Archiv  |  NOEN, Archiv
Die Erstellung des UVP-Bescheids sei in vollem Gange. In den nächsten Monaten sei mit der Erlassung des Bescheids zu rechnen, schreibt Kabinettschef Fabian Fußeis im Namen von Verkehrsminister Alois Stöger.

Schreiben enthält keine Neuigkeiten

Mit diesem Brief erhielten die Bürgermeister entlang der B 303 die lang ersehnte Antwort des Bundesministers in Bezug auf den Ausbau der Weinviertler Schnellstraße S 3 von Hollabrunn bis Guntersdorf. Neues erfahren sie allerdings nicht.

„Im Wesentlichen teilt uns der Brief dasselbe mit, das Landeshauptmann Erwin Pröll zum Thema S 3 bereits beim Regionentag berichtete“, sagt Wullersdorfs Bürgermeister Richard Hogl.

Laut Zeitplan sollte der UVP-Bescheid mit Herbst 2015 ausgestellt werden. Dass dem nicht so sein werde, verkündete Pröll bereits Ende Oktober. Ein Rückschlag für die leidgeplagte Bevölkerung, die immer noch auf einen raschen Baubeginn hofft, um endlich den Verkehr aus ihren Orten zu bringen. „Dennoch ist es super, dass wir auch von ministerieller Seite die Bestätigung für den Bau der S 3 bekommen haben“, meint Hogl.

Erste Info-Veranstaltungen im Jänner

Weiters zu lesen: „Bezüglich der notwendigen Grundeinlösen können wir Ihnen nach Auskunft der ASFINAG mitteilen, dass die Vorhaben zur Grundeinlöse bereits weitgehend abgeschlossen sind.“ Im Jänner 2016 soll es erste Informationsveranstaltungen für die Grundeigentümer geben. Die geplante Verkehrsfreigabe wird weiterhin für 2019 angestrebt.

„Jetzt heißt es weiter beobachten, ob diese kurzen Fristen auch immer eingehalten werden. Unser „Kampf“ für die S 3 endet mit der Verkehrsfreigabe!“, stellt Hogl klar, dass er sich weiterhin für die vier betroffenen Gemeinden – das sind Hollabrunn, Grabern, Guntersdorf und Wullersdorf – einsetzen werde.

Schräges Detail am Rande: Der Ministerbrief, der Hogl erreichte, war an Bürgermeister Erwin Bernreiter in Wullersdorf adressiert.