Hollabrunn

Erstellt am 11. August 2016, 06:00

von NÖN Redaktion

Grünes Licht für Notarzteinsatzfahrzeug. Nun hat auch die Rotkreuz-Bezirksstelle Hollabrunn das Notarzteinsatzfahrzeug in den Dienst gestellt.

RK

Vergangene Woche wurde in der Bezirksstelle Hollabrunn nach 30 Jahren der Notarztwagen durch das sogenannte Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) abgelöst. Mit der Umstellung, bei der sich Rettungswagen und NEF vor Ort treffen, soll der Notarzt noch besser verfügbar sein. Ist eine Begleitung nämlich nicht notwendig, ist der Notarzt sofort wieder einsatzbereit.

Das neue System wird in Niederösterreich bis Jahresende flächendeckend umgesetzt. Das NEF ist ein Pkw mit Sondersignalen, der von einem Notfallsanitäter gelenkt wird. Rettungs- und Schienungsmaterial, EKG, Medikamente, Sauerstoff und sämtliches Zubehör werden mitgeführt. „Das NEF korrespondiert immer mit einem anderen Rettungsmittel, da es selbst keine Patienten transportieren kann“, erklärt Hollabrunns Rotkreuz-Bezirksstellenleiter Stefan Grusch.

„Das NEF-Team kann Patienten begutachten oder erstversorgen. Der Transport erfolgt mit einem Rettungswagen“, so Johannes Pfaffstätter, Bezirksstellenverantwortlicher für das NEF-System.

Das Rote Kreuz Hollabrunn setzt neben acht hauptberuflichen Mitarbeitern auch über 20 Freiwillige in diesem System ein. Für den Abtransport sind derzeit rund 200 Mitarbeiter im Rettungssanitätsdienst im Einsatz.

Ferienbetreuung seit zehn Jahren ein Erfolg

Zufriedenheit herrscht im Roten Kreuz indes auch mit dem Verlauf der Kinderbetreuung, die die Bezirksstelle Hollabrunn seit bereits zehn Jahren in den Ferien anbietet. Die Stadtgemeinde stellte dafür auch heuer wieder den Kindergarten Magersdorf zur Verfügung. Unter der Leitung von Manuela Halbemer wurden täglich 20 Kinder im Alter zwischen 3 und 11 Jahren betreut.

„Bei dieser Ganztagsbetreuung bieten die Fachkräfte ein umfangreiches Programm an“, erklärt Rotkreuz-Bezirksstellenleiter Stefan Grusch, der gemeinsam mit Willi Sauer, Präsident des NÖ Roten Kreuzes, bei den Kindern vorbeischaute. Besuche bei der Feuerwehr, beim Roten Kreuz und im NÖ Landespflegeheim Hollabrunn wurden angeboten. Kreatives und künstlerisches Gestalten sowie Bewegungs- und Ballspiele zählten ebenso zu den Highlights der Ferienbetreuung.