Hollabrunn

Erstellt am 24. November 2017, 11:26

von Sandra Frank

NEOS-Unterstützung: „Der Aufwand ist groß“. Die NEOS sprechen am Dienstag mit Wirtschaftstreibenden und werben um die Gunst der Bürger, um die nötigen Unterstützungserklärungen zusammenzubekommen.

Bei den Nationalratswahlen jubelten die NEOS über ihren erneuten Einzug ins Parlament. Jetzt wollen die Pinken auch in den Landtag einziehen. Dazu müssen sie aber zuerst Unterstützungserklärungen sammeln.  |  NEOS

„Wir werden am Dienstag mit einem kleinen Team darum werben, dass die Menschen unsere Unterstützungserklärungen unterschreiben“, kündigt Ulrike Vojtisek-Stuntner einen Besuch der NEOS am Hollabrunner Hauptplatz an.

Ulrike Vojtisek-Stuntner beschreibt das Prozedere der Unterstützungserklärungen als "großen Aufwand".  |  NEOS

Die Partei der Maissauerin ist aktuell nicht im Landtag vertreten, darum brauchen die Pinken pro Bezirk mindestens 50 Unterstützungserklärungen, um dort auf dem Wahlzettel zu stehen.

„Das Prozedere ist schwierig. Der Aufwand, gerade für Pendler, ist groß“, weiß die Mandatarin. Die Unterstützungserklärung muss ausgefüllt und von der Gemeinde abgestempelt werden. Dann kann das Dokument an die NEOS geschickt werden.

Insgesamt benötigen die NEOS landesweit 1.000 Unterschriften, um kandidieren zu können. „Leider ist es aber nicht egal, wo die Unterschriften herkommen“, seufzt Vojtisek-Stuntner. Haben die NEOS in einem Bezirk weniger als 50 Unterstützungserklärungen, stehen sie in diesem auch nicht auf dem Stimmzettel.

 Um es eben auch in Hollabrunn auf den Stimmzettel zu schaffen, sind die NEOS am 28. November in der Bezirkshauptstadt unterwegs. Ihre erste Station ist allerdings nicht der Hauptplatz, sondern das Autohaus von Markus Hager. „Wir suchen aktiv das Gespräch mit den Wirtschaftstreibenden. Unsere Spitzenkandidatin Indra Collini wird hier ebenfalls dabei sein“, sagt Vojtisek-Stuntner.