Erstellt am 11. Mai 2016, 04:24

von NÖN Redaktion

FH-Hoffnung nicht begraben. Hollabrunner VP-Mandatare intervenierten bei Vizekanzler Reinhold Mitterlehner, dass Hollabrunn beste Voraussetzungen als Standort einer Fachhochschule hätte.

Machten Werbung für Hollabrunn bei Reinhold Mitterlehner: Eva-Maria Himmelbauer und Thomas Bauer.  |  NOEN, VP

Das „Forum Wissenschaft“ des Parlamentsklubs der Volkspartei haben Hollabrunner Vertreter genutzt, um Werbung für einen FH-Standort in Hollabrunn zu machen. Nationalratsabgeordnete Eva-Maria Himmelbauer erklärt: „Die nächste Chance ist im Jahr 2019. Wir beginnen schon jetzt damit, Werbung für den Standort Hollabrunn zu machen.“

Bernreiter: „Jetzt lassen wir nicht mehr locker“

Gegenüber Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner sei betont worden, dass es Hochschulangebote nicht nur in großen Städten geben solle: „Eine Fachhochschule bedeutet eine immense Aufwertung und wirtschaftliche Impulse für die Region.“ Hollabrunn biete als Schulstadt gute Voraussetzungen.

Die Idee ist, in Zusammenarbeit mit der erfolgreichen Kremser Fachhochschule IMC einen Bachelor-Studiengang im Bereich „Agribusiness“ und/oder im Bereich „Food Safety/Food Security“ zu starten. Dabei soll auch mit der Mendel-Universität in Brünn kooperiert werden.

Konkret aufgekommen ist der Plan einer FH zuletzt vor mehr als zwei Jahren. Damals schloss Landeshauptmann Erwin Pröll mit den Kreishauptleuten von Südmähren, Südböhmen und Vysoèina ein Arbeitsübereinkommen, das auch die Schaffung einer grenzüberschreitenden Fachhochschule vorsah.

Hollabrunns Bürgermeister Erwin Bernreiter war vor Ort und durfte sich Hoffnungen machen, dass seine Stadt zumindest ein Außenstandort einer FH mit landwirtschaftlichem Schwerpunkt werden – und damit der einzige Standort im Weinviertel mit einer Fachhochschule sein würde. „Wir haben lange auf diese Chance hingearbeitet. Jetzt lassen wir nicht mehr locker“, betonte der Bürgermeister damals.

„Wir sind dran, unsere Bemühungen neu zu kanalisieren“, heißt es nun. Im letzten Jahr seien nur Erweiterungen bestehender Standorte gefördert worden.