Hollabrunn

Erstellt am 25. April 2017, 12:00

von NÖN Redaktion

Sechs Teams rittern um „Technik fürs Leben-Preis“. Eine Delegation der Robert Bosch AG besuchte zum Wochenbeginn die Abschlussklassen an der HTL Hollabrunn. Dabei ging es um den Austausch zwischen Lehre und Praxis, Informationen zur Teilnahme am „Technik fürs Leben-Preis“ der Bosch-Gruppe in Österreich und um einen Überblick über die Karrieremöglichkeiten bei einem der begehrtesten österreichischen Arbeitgeber im Technikbereich.

„Die umfassende Grundausbildung an der HTL ist die optimale Basis für Höchstleistungen und eine erfolgreiche Karriere im Berufsleben“, betonte Gastgeber Wilfried Trollmann, Abteilungsvorstand des Bereichs „Elektronik und Technische Informatik“. Den „Technik fürs Leben-Preis“, konnten Schüler der HTL Hollabrunn bereits zweimal für sich entscheiden (2010 und 2014) und man sei schon sehr gespannt auf das Abschneiden der insgesamt sechs Projekte, die für die heuer zehnte Auflage des Bewerbs angemeldet wurden. Die Preisverleihung der „HTL-Oscars“ wird am 31. Mai in Wien stattfinden.

Angelika Kiessling, Leiterin der Unternehmenskommunikation, berichtete vom hohen Anteil an HTL-Absolventen unter den Mitarbeitern bei Bosch in Österreich. „Mit einer Nominierung oder Auszeichnung beim Technik fürs Leben-Preis gelingt der Karrierestart nach der Matura sogar noch besser“, fügte sie hinzu.

Dass eine solche Karriere auch nach einem angeschlossenen Hochschulstudium sehr erfolgreich verlaufen kann, schilderte Niederlassungsleiter Alexander Liess (Bosch Gebäudesicherheit). Seine Elektrotechnik-Ausbildung an der HTL in Kapfenberg sei die optimale Basis für das anschließende Telematik-Studium gewesen am der TU Graz gewesen. „Auch heute profitiere ich in meinem Beruf fast jeden Tag von Kenntnissen, die ich in meiner Zeit an der HTL erworben habe.“

Mit ihrem Diplomarbeitsprojekt „Smart Gardening“ gehen die HTL-Schüler Josef Koch, Thomas Wally und Florian Wimmer ins Rennen um den begehrten Technik fürs Leben-Preis der Bosch Gruppe in Österreich.

 
 |  Robert Bosch AG/APA-Fotoservice/Schedl

Bosch bietet zudem die Möglichkeit, die Berufstätigkeit mit einem Hochschulstudium zu verbinden. Das werde immer häufiger genutzt, bestätigte Personalmarketing-Expertin Carina Palenik.

Die rund 140 teilnehmenden Schüler, die heuer in den Abteilungen Elektronik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen ihre Reifeprüfungen ablegen werden, nutzten die Gelegenheit, ihre für den Bosch-Preis angemeldeten Diplomarbeitsprojekte vorzustellen: eine „Smart Event Hall“, ein Projekt zum Thema „Smart Gardening“, ein Projekt zum Monitoring des Sonnenspektrums, eine innovative Dinkel-Entspelzungsanlage, ein Projekt zur Optimierung von Heizungssystemen in der Gebäudetechnik sowie ein Assistenzsystem namens „Smart Plant Assistant“ beeindruckten die Bosch-Delegation. Liess wünschte den Nachwuchstechnikern viel Erfolg: „Ich habe den Eindruck, dass an der HTL Hollabrunn auf einem absoluten Top-Niveau gelehrt und gearbeitet wird.“

Die Einreichphase zum zehnten „Technik fürs Leben-Preis“ läuft übrigens noch bis 28. April. Die talentierten Köpfe hinter den drei besten Projekten starten mit einem Karriere-Turbo ins Berufsleben und erhalten einen sechsmonatigen Praktikumsfixplatz an einem der vielen Standort der Bosch-Gruppe Österreich.