Erstellt am 18. November 2015, 05:43

von Christoph Reiterer

Am Ende steht ein Warum. Christoph Reiterer über die Flüchtlingshilfe, die im Bezirk funktioniert.

Die 21 Flüchtlingsburschen in Hollabrunn nehmen am Wochenende mit den Pfadfindern und den bereits länger hier lebenden Flüchtlingsmädchen an einem Umweltschutz-Workshop teil. Sie werden bald die Schule besuchen, auch wenn sich die großen Behörden in dieser Sache wieder einmal mit Trägheit und bürokratischem Geschwätz blamiert haben.

In Mühlbach findet am Sonntag ein Integrationstreffen mit den in der Gemeinde lebenden Flüchtlingen statt. In Jetzelsdorf wurde die Weinkirche bei einem Benefizfest für die syrischen Mitbewohner überrannt. Wo man doch den Menschen in entlegeneren ländlichen Regionen nachsagt, nicht so aufgeschlossen für Fremdes zu sein wie die „Stadtmenschen“.

In allen Regionen des Bezirks gibt es mittlerweile mustergültige Beispiele, wie Schutzsuchende ohne viel Aufsehen, aber mit umso mehr Empathie aufgenommen werden. Und in Jetzelsdorf fragt man sich nicht zu Unrecht, warum das nicht überall so funktioniert. Warum wir trotzdem jeden Tag mit so viel Bösartigkeit konfrontiert sind.

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