Hollabrunn

Erstellt am 31. Januar 2018, 04:38

von Christoph Reiterer

Ein Ergebnis mit „Pröll-Stich“. Christoph Reiterer über das Landtagswahlergebnis im Bezirk Hollabrunn.

Während auf Landesebene lauter Gewinner verkündet wurden, waren am Wahlabend auch im Bezirk alle bemüht, Aufbruchstimmung zu vermitteln. Am schwersten taten sich dabei die Roten: Die Pregler-SPÖ rutschte unter die 20-Prozent-Marke, schrieb nur in sechs Gemeinden ein Plus, kassierte in ihren beiden Bürgermeister-Gemeinden deftige Ohrfeigen und durfte nicht einmal über den Fall der absoluten Mehrheit jubeln. Noch ist es Richard Pregler nicht gelungen, der Bezirkspartei vollends seinen Stempel aufzudrücken.

Dass die absolute VP-Mehrheit hielt, wurmte auch die Bezirksblauen, die zwar kräftig zulegten, sich aber dennoch noch mehr erhofft hatten und mit der Causa Landbauer haderten. Doch auch sie haben mit Michael Sommer einen unverbrauchten Frontmann, der nun das Talent zu beweisen hat, das ihm zugesprochen wird.

Die Schwarzen? Es wäre ein schönes Plus für die Hogl-VP geworden, hätte nicht Erwin Prölls Heimatregion, das Schmidatal, Federn lassen müssen. Man kann’s auch als Zeichen interpretieren, wie viel Anziehungskraft der Alt-Landesvater hatte.