Erstellt am 25. November 2015, 04:58

von Christoph Reiterer

Eine Frage des Überlebens. Christoph Reiterer über Sportpolitik, die‘s auch in der Gemeinde geben muss.

Sport und Politik gehören grundsätzlich einmal getrennt. Doch diese Floskel stimmt nur oberflächlich betrachtet. Kleine Vereine, die heutzutage ohnehin zusehends unter Funktionärsmangel leiden, geraten durch verzweifelte, nicht zu Ende gedachte Geldbeschaffungsaktionen wie die Registrierkassenpflicht immer mehr an die Grenze des Machbaren. Sie brauchen die Unterstützung der lokalen Politik, doch die hat oft selbst Probleme, sich angesichts schwieriger werdender wirtschaftlicher Rahmenbedingungen über Wasser zu halten.

Im schlimmsten Fall endet das wie in Mauerbach, wo der örtliche Sportclub gerade erst traurige Berühmtheit erlangt hat und vor dem Ende steht, weil die örtliche Politik über Jahre nicht in der Lage war, eine gerade Wiese zum Kicken zur Verfügung zu stellen.

So weit wird’s in Hollabrunn nicht kommen, wo die aktuelle Konstellation mit zwei Fußballvereinen übrigens wirklich nicht sinnvoll argumentiert werden kann. Die Beteiligten können aber sicher sein: Der Zusammenhalt zwischen Sport und Politik wird immer überlebenswichtiger.

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