Hollabrunn

Erstellt am 19. Oktober 2016, 02:55

von Bernd Dangl

Korrektur zur richtigen Zeit. Bernd Dangl über den Trainerwechsel beim UHC Hollabrunn.

Es ist keine Schande, einen Fehler einzugestehen. Im Gegenteil: Es ist positiv, wenn dieser Fehler erkannt und in weiterer Folge korrigiert wird. Ohne Martin Krizan die Kompetenzen als Handball-Trainer abzusprechen: Aber die Liaison des im Sommer geholten Slowaken mit dem UHC Hollabrunn war schon von Beginn an keine glückliche.

Da liefen bereits die Vorbereitungsspiele nicht ganz rund, war der Meisterschaftsstart ein ganz holpriger. Genau in dieser Phase, als ergebnistechnisch alles aus dem Ruder zu laufen schien, das angestrebte Aufstiegs-Play-off in weite Ferne abzudriften drohte, machte der Verein das Richtige, wechselte den Kapitän.

Von ruhigen Gewässern sind die Hollabrunner derzeit aber noch weit entfernt. Um wieder Land zu sehen, müssen auch die nächsten Handball-Schlachten gewonnen werden. Nach der „Quasi-Meuterei“ der Besatzung, in der sich die arrivierten Spieler zu rebellischen Matrosen aufschwangen, muss das neue Führungsduo Auß/Czech wieder für Ruhe sorgen. Jetzt muss sich wieder jeder seiner Stärken besinnen, müssen persönliche Eitelkeiten hinter den Erfolg der gemeinsamen Sache gestellt werden. Dann sollte auch der Kurs wieder stimmen und das Aufstiegs-Play-off für die Hollabrunner eigentlich nur eine Formsache sein.