Erstellt am 17. Februar 2016, 04:44

von Christoph Reiterer

Erste Prüfung für „SPÖ neu“. Christoph Reiterer über die vollzogene SPÖ-Revolution in Hollabrunn.

Christoph Reiterer über die vollzogene SPÖ-Revolution in Hollabrunn. Nüchtern betrachtet müssen in der SPÖ und deren Anhängerschaft jetzt einmal alle froh sein, dass das leidige Gezerre der letzten Monate ein Ende hat.

Dass es in der entstandenen Konstellation letztlich nicht nur Gewinner geben konnte, war klar. Der Putsch gegen Claudia Öller und Jakob Raffel ist vollzogen.

Dass man mit den beiden zwei engagierte Funktionäre mit Fachkompetenz verloren hat, wie Werner Gössl betont, darum können sie sich jetzt auch nichts mehr kaufen. Deren Enttäuschung ist verständlicherweise groß. Man nimmt ihnen ab, dass sie die Gemeinde mitgestalten wollten, wobei das in einer auf sechs (von 37) Mandate geschrumpften Fraktion ohnehin ein undankbares Unterfangen ist.

Bis zuletzt war Raffel übrigens als Ansprechpartner in der Gemeinde aktiv, besorgte Mütter klagten auch bei ihm über fehlende Hortplätze. Er nahm noch mit der Volkshilfe Kontakt auf, die ihre Bereitschaft erklärt habe, weitere Einrichtungen in Hollabrunn zu betreiben. Für die „SPÖ neu“ wird dieses Thema gleich zu einer Nagelprobe.