Erstellt am 25. Mai 2016, 05:24

von Sandra Frank

Es geht um den Menschen. Sandra Frank über das, was nach dem Wahlkampf bleibt.

Sie ist vorbei, die Zeit des Wahlkampfes und der Konfrontationen der Kandidaten. Nach einer wahren Zitterpartie auf beiden Seiten ist Alexander Van der Bellen nun Österreichs neuer Bundespräsident.

Was bleibt also vom Wahlkampf? Natürlich ein neuer Mann an der Spitze. Der Umstand, dass das Volk die sogenannten Großparteien in ihre Schranken gewiesen hat. Erstmals gab‘s bei der Entscheidung weder einen roten noch einen schwarzen Kandidaten. Die neue Situation zwang die Menschen, sich Gedanken zu machen. Die Partei zu wählen, die „man immer gewählt hat“, war in vielen Fällen nicht mehr drin.

Das ging im Bezirk mit 23:1 aus. Alfred Schusters Schrattenthal ist das gallische Dorf im sonst blauen Hollabrunn.

Was bleibt also vom Wahlkampf? Die Erkenntnis, dass sich die Menschen trotz der viel gerühmten Politikverdrossenheit doch noch für Politik interessieren. Im Bezirk gaben knapp 70 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Egal, wie man zu dem gewählten Kandidaten steht, das ist ein Fakt, das positiv stimmt.