Erstellt am 25. November 2015, 04:08

von Bernd Dangl

Hollabrunns Motor stottert. Bernd Dangl über den bisherigen Saisonverlauf des UHC Hollabrunn.

Elf Spiele, zwölf Punkte – so recht auf Touren mag der Motor des UHC Hollabrunn in dieser Bundesliga-Saison nicht kommen. Sieben Runden vor Ende des Grunddurchgangs ist der Kampf um die begehrten fünf Meister-Play-off-Plätze völlig offen, liegt der Achtplatzierte Bad Vöslau nur zwei Punkte hinter dem Vierten Hollabrunn.

Zum Vergleich: Zum selben Zeitpunkt des Vorjahres hatte der UHC vier Zähler mehr am Konto, hatte gerade Bad Vöslau bezwungen. Jetzt, nach der Heimniederlage gegen die Vöslauer, steht Hollabrunn vor Weihnachten schon ordentlich unter Druck. Aus den kommenden drei Partien gegen Graz, Tirol und den Fivers müssen zumindest vier Punkte her, um nicht nach hinten durchgereicht zu werden.

Jetzt sind vor allem die Routiniers gefragt. Ein Milan Ivanovic, ein Anze Kljajic oder ein Kristof Gal sind genau für solche Aufgaben da. Es ist zwar schön, dass hoffnungsvolle Youngsters wie ein Lukas Hutecek oder ein Tobias Auß immer wieder aufzeigen, darauf zu hoffen, dass zwei 15-Jährige den Wagen zum Laufen bringen, wäre doch zu weit gegriffen.

Gerade das muss jetzt – vor der alles entscheidenden Phase – angesprochen werden. Schon zu Saisonbeginn fruchtete eine „Krisen-Predigt“ von Manager Gerhard Gedinger. Jetzt wäre höchste Zeit für die nächste!

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