Erstellt am 18. August 2016, 05:59

von Christoph Reiterer

Der Herbst wird nicht kuschelig. Christoph Reiterer über die neue Angriffslust der Hollabrunner SPÖ.

Hollabrunns SPÖ-Fraktionsführer Alexander Eckhardt kündigt einen stürmischen Herbst an und das druckfrische Infoblatt der sozialdemokratischen Stadtorganisation lässt tatsächlich erahnen, dass sich die Roten nach intern turbulenter Zeit jetzt wieder voll auf ihren politischen Erzrivalen „einschießen“.

Da ist zu lesen, dass die VP den Totengräber der Wirte macht; dass sie familienfeindliche Maßnahmen setzt oder dass die Bildung noch nie ihr Kernanliegen war. Dabei war der neu aufgestellten Stadt-SPÖ von den Freiheitlichen und selbst vom SPÖ-Bezirksvorsitzenden Werner Gössl noch im Frühjahr ein „Kuschelkurs“ mit der Volkspartei vorgehalten worden. Der VP-Bürgermeister lobte speziell die amikale Zusammenarbeit mit Stadträtin Elke Stifter und Veteran Josef Frank.

Da wird es nun spannend zu beobachten, ob aus dem prophezeiten Herbststurm nicht eine schwarz-rote Eiszeit wird. SPÖ-Stadtparteichef Friedrich Dechant gibt jedenfalls den Konfrontationskurs vor und macht in seinen einleitenden Worten in dem Infoblatt deutlich, dass er von einem Schulterschluss wenig hält.