Erstellt am 12. April 2017, 04:30

von Christoph Reiterer

Nur nicht zu viel Trübsal blasen. Christoph Reiterer über Tod und Auferstehung in der Hollabrunner Innenstadt.

Nachdem Delka-Geschäftsführer Magele im NÖN-Gespräch in der Vorwoche die Hollabrunner Fußgängerzone in einem Atemzug mit dem Wort „Sterben“ genannt hatte, sorgten am vergangenen Wochenende zwei Gräber für verblüffte Blicke in der Innenstadt. Es war ein stiller Protest eines Geschäftsmanns gegen den Verlust von Werbeflächen. Gut, es ist nie lustig, etwas Wertvolles zu verlieren, jetzt reicht‘s dann aber auch wieder mit dem Sensenmann.

Die Wiederauferstehung der Innenstadt wird nicht von heute auf morgen gelingen. Dazu wurden mittlerweile zu viele Lücken aufgerissen – die man fairerweise übrigens nicht alle der Politik in die Schuhe schieben kann. Aber sie kann gelingen. Hartnäckigkeit in den Bemühungen wird sich jedenfalls eher bezahlt machen, als die Nerven wegzuschmeißen.

Oder, wie es ein kritischer NÖN-Leser ausdrückt: Man hätte trotz der schonungslosen Worte des Herrn Magele hervorheben können, dass sich Delka selbst im aktuell schwierigen Umfeld zur Hollabrunner Fußgängerzone bekennt.