Erstellt am 20. Januar 2016, 04:23

von Christoph Reiterer

Nur Stopptafeln und Rotphasen. Christoph Reiterer über fehlenden Optimismus für den S 3-Ausbau.

Kaum zu glauben, wie viel Aufwand elf Kilometer Schnellstraße bedeuten können. Doch auch eine Woche nach dem

über die Einsprüche gegen den 132-Millionen-Euro-Ausbau der S 3 bis Guntersdorf erscheinen die Chancen, dass der Baustart tatsächlich in diesem Jahr erfolgt, gering.

VP-Bezirksobmann Richard Hogl kocht. Es sei eine Frechheit, was „diese Typen unserer leidgeprüften Bevölkerung“ antun. Optimismus hört sich anders an. Und der kommt auch nicht auf, wenn man auf die andere Seite unserer Bundeshauptstadt blickt.

Die Asfinag wollte im Frühjahr 2016 mit dem Bau der S 1 zwischen Schwechat und Süßenbrunn beginnen, um Donaustadt und Tangente zu entlasten. Doch auch dort führen die Gegner eine Gesetzwidrigkeit in der Bundesstraßen-Lärmimmissionsschutzverordnung ins Treffen.

Die Asfinag rechnet, dass der Verfassungsgerichtshof ein Jahr zur Beurteilung braucht. Die Grünen, die im Gegensatz zum Bezirk Hollabrunn nicht unter der Wahrnehmungsgrenze liegen, erklären das Projekt bereits für nichtig. Ein stabiles Fundament sieht anders aus.

Zum Thema: