Erstellt am 08. September 2015, 08:34

von Christoph Reiterer

Ohne Auto geht gar nichts …. Christoph Reiterer über eine Änderung des ÖBB-Fahrplans.

Die Romantiker, die tatsächlich hoffen, dass der motorisierte Individualverkehr in absehbarer Zukunft durch ein verbessertes Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln umweltfreundlich zurückgedrängt werden könnte, bekommen im Bezirk Hollabrunn wieder einmal einen Schuss vor den Bug.

Zwei Pendlerzüge werden in der mit 3.300 Einwohnern gar nicht einmal so kleinen Gemeinde Ziersdorf blindlings gestrichen. Der nächste Bahnhof, wo die Züge halten? Uninteressant.

Ein paar Verwegene versuchen, den Verantwortlichen nun die entstehende Problematik zu erklären. Die anderen werden drauf pfeifen und sich mit dem Pkw über die Bundesstraße zwischen Lkws mit wechselweisen Überholmöglichkeiten zum Arbeitsplatz quälen.

Die Botschaft, und daran hat bislang auch kein feierlich eingesetzter Mobilitätsmanager etwas ändern können, bleibt: In der heutigen Arbeitswelt immer flexibler und mobiler zu sein, wie es uns gepredigt wird, ist nur mit Auto möglich. Zumindest für die Hinterweltler im Bezirk Hollabrunn.