Retz

Erstellt am 05. April 2017, 02:31

von Peter Sonnenberg

Kein Druck als größter Vorteil. Peter Sonnenberg über den Retzer Titelkampf in der Landesliga.

Jetzt gilt es für den SC Retz und Trainer Sascha Laschet: Als Tabellendritte mit fünf Punkten Rückstand auf den Leader aus Leobendorf geht es in den nächsten drei Partien gegen Bruck (Platz vier), eben jene Leobendorfer und den Zweiten aus Krems. Auch wenn Laschet zu Recht anmerkt, dass die Saison selbst bei drei Niederlagen noch lange dauert, eines ist klar: Richtungsweisend werden diese Schlagerspiele auf alle Fälle sein.

Was für den SC Retz spricht, ist der fehlende Druck. Bruck hat ihn spätestens nach dem „Kaufrausch“ im Winter, denn billig ist die Mannschaft um den ehemaligen Bundesligastürmer Mirnel Sadovic sicher nicht. Die Kremser wiederum haben ohnehin den Anspruch, in der Regionalliga zu spielen. Und schließlich die Leobendorfer, die nach zwei gescheiterten Saisonen jetzt endlich den Meister titel in die Höhe stemmen wollen.

Und Retz? Kann die Sache entspannt angehen, ein weiteres Landesliga-Jahr würde nichts großartig verändern. Ganz zu schweigen, dass die junge Mannschaft viel Potenzial hat. Das heißt zwar nicht, dass man nicht Meister werden will, ganz im Gegenteil. Aber Laschet und Co. wissen auch ganz genau, dass ihre Zeit kommen wird, wenn die Entwicklung so weitergeht. Egal ob in dieser Saison oder in der nächsten.