Erstellt am 27. April 2016, 04:04

von Bernd Dangl

Sternstunde des UHC Hollabrunn. Bernd Dangl über die große Chance der Hollabrunner Handballer.

Platz zwei im Grunddurchgang, jetzt sogar stärkstes Team im Oberen Play-off: Der UHC Hollabrunn ist in Top-Form, der Verein erlebt aktuell seine absolute Sternstunde. Klar müssen vorher noch die Halbfinali gespielt werden, aber: Alles deutet auf einen Derby-Kracher zwischen Hollabrunn und St. Pölten um den Aufstieg in die HLA, die höchste Spielklasse im österreichischen Männerhandball, hin.

Eine heiße Sache. Während die Landeshauptstädter schon jahrelang „oben“ waren, wäre es für Hollabrunn eine Premiere. Schon allein deswegen müssen jetzt alle an einem Strang ziehen. Ein erstes Zeichen: Die HTL zeigt sich kooperativ, räumt – zusammen mit dem UHC – die Sporthalle unmittelbar nach dem Ball.

Künftig wird‘s aber mehr brauchen als Ideelles. Stichwort Finanzen. Hier muss die Gemeinde am Ball bleiben, kann über den Sport Werbung machen. Städte wie Ried oder Mattersburg sind österreichweit bekannt, weil ihre Fußball-Teams in der höchsten Liga spielen. Bärnbach, Köflach oder Hard sind zumindest in der Handball-Szene bekannte Städte. Hier kann sich auch Hollabrunn einreihen.

Aber nicht nur fürs Stadt-Image wäre ein Aufstieg eine tolle Sache, sondern vor allem für die handballbegeisterte Jugend der Region. Für die wäre ein HLA-Klub bestimmt eine ordentliche Motivationsspritze.