Erstellt am 31. März 2016, 04:54

von Christoph Reiterer

Teuer erkaufte Zukunftsvision. Christoph Reiterer über das neue Schmuckkästchen im Stadion.

Hinter vorgehaltener Hand ist schon viel darüber getuschelt worden. Wegen Neid und so. In der jüngsten Hollabrunner Gemeinderatssitzung begehrten jedoch nur FPÖ und Grüne in Person von Christian Lausch und Peter Loy gegen das 350.000-Euro-Bauprojekt am Areal des Sportstadions in der Aumühlgasse auf.

Für zwei unterklassige Fußballvereine, die nun miteinander verschmelzen sollen, ist das kein Pappenstiel. Und dazu dieser „Besucheransturm“, wie Loy ironisch bemerkte. Lausch schlug vor, das Projekt zu verschieben, weil das Geld aktuell ohnehin gut für die Kinderbetreuung gebraucht werden könnte.

Es ist legitim und auch die Aufgabe gewählter Mandatare, die Sinnfrage zu stellen. Doch jetzt noch einmal zurückrudern, nachdem monatelang nach einer Lösung gerungen wurde, den ATSV Hollabrunn vom Waldsportplatz loszueisen? Auch keine befriedigende Option. Die Blicke gehören bereits darauf gerichtet, den Fußball der Bezirkshauptstadt aus der Versenkung zu holen und das frei werdende Areal am Waldrand effektiv zu verwerten.

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