Erstellt am 25. Juli 2016, 09:19

von Sandra Frank

S 3-Debatte: Einigkeit nur über fehlende Gesprächsbasis. Dass Landtagsabgeordneter und Wullersdorf-Bürgermeister in der letzten NÖN-Ausgabe behauptet hat, Wolfgang Rehm halte den Verkehr auf der B 303 untertags für erträglich, ärgert den Sprecher der Umweltorganisation „Virus“. „Dies entspricht nicht unserer Aussage, sondern wurde uns von Abgeordnetem Hogl lediglich unterstellt.“

Wolfgang Rehm, Sprecher der Umweltorganisation „Virus“ ärgert sich über Aussagen von Richard Hogl. Foto: privat  |  privat

Wie mehrfach berichtet, hat „Virus“ Einsprüche gegen den projektierten Ausbau der S 3 Weinviertler Schnellstraße von Hollabrunn bis Guntersdorf eingebracht. Im Oktober werden diese verhandelt. Hogl hält jedes weitere Gespräch mit Rehm für überflüssig.

„In diesem einen Punkt herrscht wechselseitige Einigkeit“, entgegnet Rehm und betont: „Im Gegensatz zur Landes- und Lokalpolitik halten wir Sofortmaßnahmen in den Ortsdurchfahrten aktuell für unumgänglich, seit Jahren für überfällig und durch ein S3-Projekt am Horizont nicht für obsolet. Wenn wir aus einem Bündel infrage kommender Maßnahmen auch ein Nachtfahrverbot in den Raum gestellt haben, dann folgt daraus nicht, dass deshalb der Verkehr am Tag als erträglich erachtet wird.“