Erstellt am 23. März 2016, 04:44

von Christoph Reiterer

Landesausstellung: „Retz 2021“ sucht Identität. Kreative Köpfe sind aufgerufen, bis 16.4. Merkmal für Bewerbung zu entwerfen.

Dieser Platzhalter soll möglichst kreativ befüllt werden. Wer entwirft das Logo für die Retzer Bewerbung?  |  NOEN, zVg

Die Bemühungen für die Bewerbung zur Landesausstellung 2021 schreiten voran. Gemeinsam mit Znaim will Retz nachhaltige und grenzüberschreitende Impulse für die ganze Region setzen.

„Jetzt gilt es, Dynamik hineinzubringen, damit das Werkl von selbst zu laufen beginnt“, sagt Bezirkshauptmann Stefan Grusch. In seinem Büro wurden vergangene Woche die nächsten Pläne geschmiedet.

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Erster Schritt war, wie berichtet, die Gründung des Vereins „Retz 2021“. Und der soll jetzt eine Identität in Form eines Logos bekommen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Jeder, der mag, ist aufgerufen, bis 16. April ein universell einsetzbares Logo per E-Mail an la2021@stadtgemeinde-retz.at zu übermitteln.

„Ein sichtbares Zeichen nach außen, ein Erkennungsmerkmal für die ganze Bewegung“, betont Nationalratsabgeordnete Eva-Maria Himmelbauer. Zu Pfingsten wird es eine Auftaktveranstaltung in Retz geben. Bis dahin wird eine Jury ermittelt haben, welches Logo das Rennen gemacht hat.

Info-Veranstaltung in jeder Gemeinde

Wenn am 14. Mai vom Retzer Hauptplatz bis zur Burg nach Znaim gewandert wird, soll keiner mehr übersehen können, dass hier mit vereinten Kräften um die Landesausstellung 2021 gekämpft wird.

Himmelbauer ist dabei, auf retz2021.at ein Mitmachportal einzurichten. „Wir wollen kreative Köpfe im Boot haben“, betont Grusch und unterstreicht: „Was derzeit gearbeitet wird, ist alles ehrenamtlich!“ In jeder Gemeinde der Region wird es demnächst eine Info-Veranstaltung geben.
 

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Hannes Weitschacher, Geschäftsführer der Weinviertel Tourismus GmbH, lebt selbst in der Region und ist angetan von der Bewerbung, die sich thematisch in Richtung Bildung und Jugend bewegen wird und auch durch ihren grenzüberschreitenden Aspekt enorme Aktualität habe. „An diesen Themen kann man nicht vorbei und die Nachnutzung ist finanzierbar“, gibt Weitschacher den Anstrengungen gute Chancen.

Mit im Boot ist auch der Jurist und vielfach engagierte Erhard Neubauer. „Wir wollen zusammenwachsen, die alten Grenzen weiter verschwinden lassen“, betont er.

In etwa eineinhalb Jahren ist mit der Entscheidung zu rechnen, wer den Zuschlag für die Landesausstellung 2021 bekommen wird. Bewerbungen gibt es auch in Korneuburg und im Marchfeld.