Erstellt am 23. September 2015, 09:44

von APA Red und Christoph Reiterer

Mann nach Werkstatt-Explosion tot. Jener 66-Jährige, der bei einem Arbeitsunfall am Mittwoch vergangene Woche in Kleinriedenthal (Gemeinde Retz) schwere Verbrennungen erlitten hatte, ist am Dienstag, 22.9., seinen Verletzungen erlegen.

Hubschraubereinsatz im Retzer Land. Ein 66-Jähriger hatte mit einer Trennscheibe in seiner Werkstatt gearbeitet, wo auch Feuerwerkskörper gelagert waren, und die Gefahr des Funkenflugs nicht beachtet. Eine Woche nach dem Unfall verstarb der Mann. Symbolfoto: Archiv  |  NOEN, Symbolfoto: Archiv
Der Mann war in seiner Werkstatt mit Eisenarbeiten beschäftigt und verwendete eine Trennscheibe. Unmittelbar unter dem Arbeitsplatz befanden sich Feuerwerksartikel, die laut Landespolizeidirektion zur Starabwehr vorgesehen waren.

Vermutlich durch Funkenflug dürfte sich ein Behälter mit den Knallkörpern entzündet haben. So kam es zu der folgenschweren Explosion.

Der 66-Jährige war zunächst mit dem Hubschrauber nach St. Pölten geflogen, danach ins Wiener AKH überstellt worden. Kleinriedenthal trauert um den ehemaligen Maurer.
 

NÖN.at hatte berichtet:

Mann nach Explosion in Werkstatt schwer verletzt

Eine Explosion in einer Werkstatt im Bezirk Hollabrunn hat am Mittwochnachmittag einen Schwerverletzten gefordert und erheblichen Sachschaden angerichtet.

Eine folgenschwere Explosion ereignete sich am Mittwochnachmittag in der kleinen Retzer-Land-Ortschaft Kleinriedenthal

Ein 66-Jähriger war in seiner Werkstatt mit Eisenarbeiten beschäftigt und verwendete eine Trennscheibe. Unmittelbar unter dem Arbeitsplatz befanden sich Feuerwerksartikel, die laut Landespolizeidirektion zur Starabwehr vorgesehen waren.

Viele Menschen sind geschockt. Vermutlich durch den Funkenflug dürfte sich ein Behälter mit Feuerwerksartikeln entzündet haben. Es kam zu einer Explosion, bei der der Mann schwer verletzt wurde. Er wurde nach der Erstversorgung mit dem Notarzthubschrauber ins Klinikum St. Pölten gebracht. Nach ersten Informationen seien große Teile der Haut des 66-Jährigen verbrannt.

Von St. Pölten wurde der Kleinriedenthaler ins Wiener AKH verlegt. Dort befand er sich auch zu Wochenbeginn in intensivmedizinischer Behandlung.