Erstellt am 20. Juni 2016, 11:25

von NÖN Redaktion

Menschsein in der Galerie grenzART. Die Eröffnung Gruppenausstellung mensch.sein der grenzART-Galerie in Hollabrunn fand bei strahlendem Sonnenschein im einladenden Garten des Einserhauses in der Fußgängerzone statt.

 |  NOEN, Elisabeth Schöffl-Pöll
Fünfzehn Exponate finden sich im Freien, darunter auch das dreiteilige Werk von Gabriele Epp („Ich und der Raum“), Sinterkeramik glasiert und unglasiert. Nach der Begrüßung durch Robert Petschinka führte Christine Schörg philosophisch in das Thema ein. So zitierte sie den russischen Dichter Platonow: „Gehe ich rechts, fressen mich die Wölfe. Gehe ich links, fresse ich die Wölfe. Der gerade Weg führt zu Gewalt und ins Verderben.“

Wenn man seinen eigenen Weg gehe, deute das auf Persönlichkeit hin, so Schörg, die dazu aufrief, die eigene Orientierung zu pflegen, indem man mit den zahlreichen Künstlerkollegen zu deren Werken ins Gespräch kommen möge.



Anna Marie Stressler zeichnete sich einmal mehr als Kuratorin aus und führte durchs Programm. Patrizia Stockinger wurde in diesem Rahmen zum Abschluss ihrer Ausbildung zur Kulturvermittlerin gratuliert. Schon am 25. Juni, 10 Uhr, wird sie in dieser Eigenschaft eine Führung bestreiten. Am 10. Juli wird um 10 Uhr die Finissage gefeiert. Ein Ferienspiel ist für 8. Juli, 10 bis 12 Uhr geplant.

Vom Garten ging es auf in die Galerie-Räume, um noch die weiteren 45 ausgestellten Kunstwerke zu betrachten. Da mehrere Ausstellende Originalwerke zur Verfügung gestellt hatten, fand halbstündig eine Verlosung statt.

Bei Christoph-Bauer-Weinen wurde der Abend nie enden wollend mit Künstlergesprächen verbracht.