Erstellt am 25. November 2015, 04:38

von Franz Enzmann und Karin Widhalm

Mokesch (FPÖ) kehrt in Gemeinderat zurück. Josef Heugl legt sein Mandat aus Zeitgründen zurück. Alter Bekannter ersetzt ihn.

Erich Mokesch: »Meine Mitglieder sind der Meinung, dass ich das machen soll.«  |  NOEN, Archiv

Josef Heugl, einziger Gemeinderat der FPÖ, hat sein Mandat mit 30. Oktober schriftlich zurückgelegt. Das bestätigt das Gemeindeamt. Der Rücktritt des Freiheitlichen ist mit 6. November rechtskräftig geworden.

Der Grund? „Weil ich eigentlich zu viel tun habe“, gibt Heugl an. Der Auggenthaler sei beruflich viel unterwegs, sodass er nicht einmal Zeit für die Gemeinderatssitzungen habe. „Ich war bei den letzten drei Sitzungen nicht dabei“, schildert er. „Und es gibt nur sechs Sitzungen. Dann macht das auch keinen Sinn.“

Heugl: „Hoffe, dass er die Doppelbelastung durchsteht“

Der Rückzug ist für ihn „vorübergehend“. Er schließt nicht aus, dass er als Gemeinderat zurückkehrt – „wenn es zeitlich besser geht“. Der Nachfolger wurde im Einvernehmen mit den FPÖ-Mitgliedern bestimmt.

Erich Mokesch, der lange FPÖ-Gemeinderat in Haugsdorf war und nun diese Funktion in Stronsdorf erfüllt, kehrt in seine alte Heimat zurück. „Der Erich wird das, glaub‘ ich, machen“, hofft Heugl. „Genau. So ist es“, sagt Mokesch dazu.

„Ich hoffe, dass er die Doppelbelastung durchsteht“, ergänzt Heugl. Mokesch räumt ein, dass es bei ihm gesundheitlich zwar nicht zum Besten bestellt ist; er werde die Aufgabe dennoch erfüllen, wenn – vielleicht – auch nicht die ganze Periode hindurch. Er wünscht sich, dass sich seine „Mitkandidaten“ früher oder später Zeit für das Gemeinderatsamt nehmen.

Bürgermeister Andreas Sedlmayer (ÖVP) möchte die Vorgangsweise der FPÖ-Mandatare nicht weiter kommentieren.