Erstellt am 07. Oktober 2015, 04:02

von NÖN Redaktion

Naderer, Hogl und das Leitungswasser. Zur Änderung des NÖ Gemeindewasserleitungsgesetzes aus 1978 sprach Landtagsabgeordneter Richard Hogl in der jüngsten Sitzung des Landtages. Dabei kam es zur „Bezirkskonfrontation“ mit dem parteilosen Walter Naderer.

 |  NOEN, Erwin Wodicka/Bilderbox
„Er hat sich für Gebrauchswasserleitungen eingesetzt und würde damit einer Wasserverunreinigung mit Keimen Tür und Tor öffnen“, kritisiert Hogl.

„Die Technik ist schon so weit, Brauchwasser von Trinkwasser zu trennen“, kontert Naderer, der in einer Aussendung der „Pröll-VP“ vorwirft, Bedenken über Aluminium im Trinkwasser ins Lächerliche zu ziehen.

Naderer: Aluminium-Einsatz verbannen

Anträge für einen sorgsameren Umgang mit Trinkwasser seien nicht zugelassen worden. Naderer wies auf die Verschwendung von Trinkwasser in öffentlichen Gebäuden hin, wo die gesamte Wasserversorgung inklusive WC-Spülung mit Trinkwasser gesetzlich vorgeschrieben sei.

Naderer schlug die Änderung dieser Regelung zur Schaffung eigener Brauchwassernetze vor.

Ein zweiter Antrag behandelte die Gefahren von Aluminium im Lebensmittel Wasser und die jüngst publizierten alarmierenden medizinischen Erkenntnisse

Naderer schlug vor, den Einsatz von Aluminium in der Aufbereitung von Trinkwasser zu verbannen und schon gar nicht aus öffentlichen Mitteln zu fördern. Doch diese Sorge sei von der VP ins Reich der Phantasie verwiesen worden.