Erstellt am 25. April 2016, 09:20

von NÖN Redaktion

Neuer „Themen-Marktplatz“ für Studenten. Ein spannendes Kooperationsprojekt haben nun sechs Leader-Regionen aus Niederösterreich, darunter die Leader-Region Weinviertel-Manhartsberg, auf den Weg gebracht.

Vertreter der teilnehmenden Leader-Regionen und das Projektmanagement starten nun die »Diplomarbeitsbörse Regionalentwicklung« (v.l.): Katharina Schörner (Region NÖ-Süd), Gabriele Preisinger (Region Römerland Carnuntum), Danja Mlinaritsch (Region Kamptal), Karin Peter (NÖ.Regional.GmbH), Franz Mitterhofer (Region Donau NÖ-Mitte), Renate Mihle (Region Weinviertel-Manhartsberg) und Stefanie Dornstauder (Region Wachau-Dunkelsteinerwald). Foto: NÖ.Regional.GmbH  |  NOEN, NÖ.Regional.GmbH

Auf www.diplomarbeitsboerse.at wurde eine Plattform für wissenschaftliche, praxisorientierte Diplomarbeiten online gestellt. Sie versteht sich als „Marktplatz“ für Studierende, die Themen für ihre Diplomarbeiten suchen, und als Plattform für Themengeber, die hochwertige Lösungsansätze für anspruchsvolle Aufgabestellungen erwarten.

Bund, Land und EU fördern das Projekt „Diplomarbeitsbörse Regionalentwicklung 2016-2018“. Das Projektmanagement obliegt der NÖ.Regional.GmbH. Die Abteilung „Wissenschaft und Forschung“ des Landes NÖ ist Partner.

Bezug zur Regionalentwicklung im Vordergrund

Und so funktioniert’s: Bürger, Unternehmen und Organisationen der sechs Leader-Regionen können Fragestellungen zur Regionalentwicklung online auf den Themenmarktplatz stellen.

Das Projektmanagement sucht aktiv Studierende, die diese Aufgabenstellungen zu ihrer Masterarbeit machen wollen. Ist ein entsprechender Student gefunden, wird mit dem Themengeber eine Vereinbarung abgeschlossen. Eine Betreuung in der Startphase wird gewährleistet.

Mögliche Aufgaben sind Analysen oder Konzepte, Machbarkeitsstudien oder Marktanalysen in den Bereichen Regionalentwicklung, regionale Produkte, Raumplanung, Tourismus, Demographie, Vermarktung etc. Der Bezug zur Regionalentwicklung soll jedenfalls im Vordergrund stehen.

Der Nutzen liegt für beide Seiten auf der Hand: Themengeber erhalten kostengünstige, innovative Lösungen kommunaler und regionaler Herausforderungen auf akademischem Niveau; Studierende werden für ihre Masterarbeiten mit einem empfohlenem Honorar sowie einem Stipendium des Landes belohnt, wenn diese über die „Börse“ vermittelt wurden.

Für das Online-Stellen des Themas sowie die Vermittlungstätigkeit fallen keine Kosten an. Ab September 2016 gibt es außerdem eine Zusammenarbeit mit der Industriellenvereinigung NÖ.