Obernalb

Erstellt am 04. April 2017, 12:02

von Karin Widhalm

Bei FF-Übung über die steile Leiter. Feuerwehr löschte simulierten Brand und rettete mit dem Roten Kreuz insgesamt vier Verletzte – auch über eine Leiter.

„Brand einer Halle“ war das Szenario für die Unterabschnittsübung der Feuerwehren und des Roten Kreuzes, die dafür am Samstagabend zum landwirtschaftlichen Hof der Familie Gebhart kamen. Abseits des Geschehens befanden sich zwei Personen „verletzt“ (dank des Schminkkoffers) auf dem Dachboden eines Stadls.

Die Patienten wiesen offenen Schienbeinbruch (Renate Zadrazil) und Verletzungen an Fuß, Hand sowie Kopf (Katharina Widhalm) auf – und konnten nicht selbstständig über die Leiter klettern. Das Rote Kreuz versorgte die zwei Frauen, die einzeln gerettet wurden. Die Kameraden aus Kleinhöflein und Kleinriedenthal sicherten mit Seilen die Bahre, die sie langsam über die Leiter rutschen ließen.

Die anderen Feuerwehren kümmerten sich um den simulierten Brand: Die Obernalber legten eine Zubringleitung und löschten über das „Gassl“. Unternalb sicherte Nebengebäude und die Dieseltankstelle.

Sie wurden von den Retzern mit Löschwasser versorgt. Die FF Retz unterstützte außerdem mit Wasserwerfern und baute den Atemschutzsammelplatz auf. Fünf Trupps suchten bei schlechter Sicht die zwei Vermissten: Mathias Pöcher täuschte eine Kohlenmonoxidvergiftung vor. Zum Schluss wurde die Holzpuppe gerettet.

59 Mitglieder der fünf Feuerwehren und sechs Rotkreuz-Freiwillige beteiligten sich an der Übung, die Kommandant Thomas Brandstetter, sein Stellvertreter Alfred Strohschneider und Andreas Ecker (Obernalb) ausgearbeitet hatten.

Beobachter waren Abschnittskommandant Christian Lehninger sowie die Unterabschnittskommandanten Erhard Neubauer und Herbert Geisschläger. Lehninger lobte „die professionelle Arbeit“: „Das war wirklich eine Übung, die man herzeigen kann.“