Erstellt am 28. Februar 2012, 00:00

Papier & Schere in der Wiege. AUSSTELLUNG / “Papierpoesie“ ist der Titel der neuen Ausstellung in der Galerie grenzART und sie verspricht zu verzaubern.

Babsi Daums work in progress-Arbeit „Daumenkino“.DAUM  |  NOEN
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HOLLABRUNN / „Es kann schon sein, dass mir Papier und Schere in die Wiege gelegt wurden“, erzählt die charmante Künstlerin Babsi Daum. „Meine Mutter erzählt zumindest, ich sei das glücklichste Kind gewesen, wenn ich etwas aus Illustrierten und Versandhauskatalogen ausschneiden durfte.“ Diese Neigung machte sie auch mittels eines Studiums an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien zu ihrer Leidenschaft und ihrem Beruf.

Die heitere Verspieltheit und große Experimentierlust ist ihrer Kunst bis heute geblieben und kommt in vielen ihrer Arbeiten zum Ausdruck. Häufig verwendet die international gefragte Künstlerin Papier. Denn Papier ist vielseitig. Das braucht sie zur Umsetzung Ihrer einzigartigen Ideen, die Daum so unverwechselbar gemacht haben.

Idee, Fantasie & Arbeit sind  ihr wichtiger als Technik

Sie greift auch mal auf andere Materialien zurück, wenn es die adäquate Umsetzung einer Idee fordert. Denn Idee und Prozess des Arbeitens sind ihr wichtiger als eine bestimmte Technik oder ein bestimmtes Material. So umfasst ihr künstlerisches Werk Bücher, zwei- und dreidimensionale Bilder und Objekte, Raumkonzepte und kleine Performances.

Aber alle Arbeiten verbindet eine tiefe innere Poesie, die sie so berühmt gemacht hat. Inspiriert wird sie dazu von Literatur-Geschichten, Texten, Gedichten, Sätzen und selbst geschriebenem. Daums Werke entstehen langsam und leise. „Alles darf wachsen,“ lächelt sie sympathisch und hängt mit zarter Hand ihr „Daumkino-Alphabet“ von der Decke der grenzART-Galerie.

Überzeugen kann man sich ab Freitag, dem 2. März um 19 Uhr von der zauberhaften Kraft ihrer unterschiedlichen Arbeiten. Da wird ihre Ausstellung „Papierpoesie – mit und ohne Worte“ am Koliskoplatz eröffnet.