Erstellt am 20. Oktober 2015, 11:18

von Karin Widhalm

Radparcours: „Auf die Schnecke ...“. ... fertig, los!“: Pfarrer, Vizebürgermeister, Kinder und Eltern fuhren um die Wette – nicht schnell, sondern ganz langsam.

Die Kinder waren mit Vizebürgermeister Alfred Kliegl (l.) und Stadtpfarrer Clemens Beirer (5.v.r.) begeistert bei der Sache. Radfachmann Peter Jahn (3.v.l.) erklärte die Regeln und gab Tipps.  |  NOEN, Karin Widhalm
Pfarrer Clemens Beirer traf Peter Jahn bei einem Ehe- und Familienberatungsseminar. „Er sagte zu mir: Heast, wir müssen etwas für deine Popularität machen!“, lacht er.

Die Aussage wurde Realität: Jahn ist Rad(fahr-)Experte, der mit Hindernisparcours das Können der Pedalritter austestet. Genau das geschah direkt nach der Sonntagsmesse und während der in Rom stattfindenden Familiensynode am Spar-Parkplatz.



Vizebürgermeister Alfred Kliegl hält die sportliche Veranstaltung für „absolut begrüßenswert“, angesichts der heute vielfältigen Freizeitmöglichkeiten. Die Aktion schaffe zusätzlich Anreiz, dass man sich mehr auf zwei Rädern fortbewegt. Er selbst fuhr den Parcours ab, noch bevor die ersten Kinder kamen. Der Pfarrmoderator forderte indes die Ministranten heraus, nachdem er die Segnung der Räder vorgenommen hatte.

Es ging nicht um Geschwindigkeit, das verdeutlichte Jahn mit der ersten Übung: Kinder und Erwachsenen mussten so langsam wie möglich die Ziellinie erreichen. Die Balance zu halten, ist da gar nicht leicht. Der Parcours folgte im Anschluss: Man folgte den Pfeilen, schlangenförmig über den halben Parkplatz, über Rampen und andere Hindernisse.

Jahn stand mit Rat zur Seite. Er überprüfte die Bremsen oder gabTipps, welche kleinen Reparaturen vorgenommen werden könnten. Mängel entdeckte er auf Anhieb – zum Beispiel fehlenden Gummi seitlich der Lenkerröhre. Bei einem Sturz direkt auf den Lenker kann der Gummiüberzug wertvoll sein. Das lehrreiche Event machte den Kids sichtlich viel Spaß.