Retz , Grafenegg

Erstellt am 16. Mai 2017, 11:55

von NÖN Redaktion

Eine Stufe weiter: Chor singt sich ins Finale. Retzer Jugendchor stellte sich mit Erfolg dem Landesjugendsingen: Jury nominierte ihn für den Bundesbewerb.

Der Jugendchor der Regionalmusikschule Retz nahm mit Leiterin Karoline Schöbinger am NÖ Landesjugendsingen Ende April im Auditorium Grafenegg teil. Das Endergebnis der Leistung wurde nun bekannt: Die neun Sängerinnen dürfen beim Bundesjugendsingen, der größten Veranstaltung dieser Art in Österreich, im Juni in Graz teilnehmen.

Der Chor hatte ein anspruchsvolles, dreistimmiges A-cappella-Programm einstudiert – mit dabei: Felix Mendelssohn-Bartholdys Terzett „Hebe deine Augen auf“, Billy Joels „And so it goes“, das estnische Volkslied „Maiilim heliseb“ sowie eine „Geografische Fuge“ übers Retzer Land.

79 niederösterreichische Chöre stellten sich in ganz unterschiedlichen Kategorien und mit Sängern in jeder Altersklasse der aus Fachleuten besetzten Jury. Diese setzte sich aus Sängerin Monika Ballwein, Domkapellmeister Josef Habringer und Fachinspektoren zusammen. Den Vorsitz übernahm Andreas Gruber, Fachinspektor für Musikerziehung.

Sie bewerteten nach verschiedenen Kriterien: Das ist ein Unterschied zum Bezirksjugendsingen, das als Konzert ohne Wertungscharakter abgehalten wird. Die Jury gratulierte den Retzern zur anspruchsvollen Darbietung, dem runden Chorklang sowie zur vielfältigen Programmauswahl.

Details

  • Das Jugendsingen richtet sich an Sechs- bis 26-Jährige .
  • Die Beurteilung erfolgt nach technischen (Intonation, Chorklang, Dynamik, Rhythmik) und musikalisch-künstlerischen Kriterien (Interpretation, Stil), der Stückauswahl (Vielfalt, Qualität) und dem Gesamteindruck.
  • Jeder Chor erhält ein Prädikat zugesprochen: ausgezeichneter, sehr guter oder guter Erfolg.