Erstellt am 26. März 2016, 05:54

von NÖN Redaktion

„Ripper“ wieder in Retz. Nach einer restlos ausverkauften Spielserie vergangenes Jahr, treibt „Jack the Ripper“ heuer wieder sein Unwesen.

James Maybrick (A. Hajdusic) und seine »Muse« Mary Jane Kelly (J. Nagy) begeben sich auch heuer ins gefährliche Revier des Rippers. Foto: anwora  |  NOEN, anwora
Ein Ensemble von 24 Schauspielern sorgt von 28. April bis 11. Juni wieder dafür, dass sich der Retzer Erlebniskeller in das Londoner Whitechapel des Jahres 1888 verwandelt. Zu dieser Zeit trieb niemand Geringerer als der berüchtigte „Jack the Ripper“ sein Unwesen.

Die düstere Geschichte des ersten „weltberühmten Serienmörders“ war bereits im vergangenen Mai zu sehen. Der Ansturm auf die Karten war enorm. „Wir waren bereits einen Monat vor der Premiere restlos ausverkauft“, ist Christian Pfeiffer, Regisseur der Produktion, selbst nach einem Jahr beeindruckt vom Publikumsinteresse.

Ein Sonderzug auf Besuch beim „Ripper“

„Und es sieht so aus, als ob die Neugier auf unsere ungewöhnliche Theaterwelt ungebrochen ist.“ Über 50 Prozent des Kontingents sind auch heuer bereits weg und das, obwohl es dieses Jahr 24 statt bisher 17 Vorstellungen geben wird. „Ich freue mich mit den Veranstaltern, dass das Theater im Retzer Erlebniskeller so eingeschlagen hat“, so Reinhold Griebler, Obmann des Kellermuseums.

Am 15. Mai darf „Jack the Ripper“ zur Vorstellung einen ganz besonderen „Gast“ begrüßen. Ein Nostalgiezug wird in Retz Station machen, mit dem das Publikum anreist.

Besonders stolz ist Regisseur Pfeiffer auf seine jüngsten Schauspieler. Laura Klausgraber und Lara Karasek haben sich schon 2015 in der Rolle eines Waisenkinds abgewechselt. „Es ist bemerkenswert, wie die zwei das noch alles drauf haben vom Vorjahr“, ist Pfeiffer begeistert. Durch die längere Spielserie war es notwendig, ein drittes „Waisenkind“ zu besetzen, „damit die Belastung für jedes einzelne Kind nicht zu groß wird“.

So wird heuer Fabian Hauser die „Mädchentruppe“ verstärken. Fabian hat bereits vergangenes Jahr bei dem Rabauki-Musical „Lilly & die wilden Räuber“ im Stadtsaal Bühnenluft geschnuppert. „Fabian ist bei den Proben ein echter Profi und ein kleiner Lausbub“, sagt Pfeiffer schmunzelnd, „ganz so wie es sein muss.“