Hollabrunn

Erstellt am 03. August 2016, 04:04

von Christoph Reiterer

Neubau in den Startlöchern. Hollabrunn bekommt eine neue Bezirksstelle in der Robert Löfflerstraße. Ein wenig später als noch im Vorjahr erhofft wird zum Herbstbeginn der Spatenstich erfolgen.

Kann mit seinem Team bereits dem Baustart entgegenfiebern: Stefan Grusch. Foto: NÖN  |  NÖN

„Wir starten durch!“, hatte Rotkreuz-Bezirksstellenleiter Stefan Grusch vor genau einem Jahr vermeldet und damit endgültig den Bau einer neuen Rotkreuz-Bezirksstelle für Hollabrunn angekündigt. Für den Spatenstich, der damals noch fürs Frühjahr 2016 anvisiert war, gibt es nun einen Termin: Am 23. September fällt der Startschuss für die Arbeiten!

Weil in der Robert Löfflerstraße in unmittelbarer Nähe des Krankenhauses nicht nur ein neues Rotkreuz-Haus, sondern auch „Betreutes Wohnen“ mit 29 Wohneinheiten errichtet wird, hatte sich Grusch schon im Vorjahr entschlossen, das Projekt auszulagern und der Genossenschaft „Waldviertel“ zu überantworten.

Größten Brocken hat die Bezirkshauptstadt zu entrichten

Die Ausschreibung für die Bauleistungen soll noch im August abgeschlossen sein. Dann werden die 13 betroffenen Bürgermeister „auf den Cent genau“ mitgeteilt bekommen, welchen Beitrag ihre Gemeinde zu dem Großprojekt zu leisten hat.

Dabei kann sich Grusch auch eine Finanzierung über mehrere Jahre vorstellen. „Wir arbeiten gerade an einem entsprechenden Modell, sodass nicht so große Beträge auf einmal fällig sind.“ Das Gesamtvolumen des Projekts belaufe sich auf acht bis neun Millionen Euro.

Den größten Brocken hat naturgemäß die Bezirkshauptstadt zu entrichten. Stadtrat Günter Schnötzinger rechnet allerdings damit, dass für Hollabrunn nach dem Verkauf des Grundstücks ans Rote Kreuz keine zusätzlichen Kosten mehr entstehen. Über das Projekt freut er sich: „Es ist ein wertvoller Beitrag für die Löfflerstraße.“

Was das bestehende Rotkreuz-Haus in der Aspersdorferstraße betrifft, für das es auch schon Interessenten gegeben hat, so geht die Tendenz nun in Richtung einer weiteren Nutzung durch die Rettungsorganisation, wie Grusch bestätigt.

Erfreulicher Grund dafür sei die positive Entwicklung bei den Gesundheits- und Sozialen Diensten (GSD). Immerhin musste zuletzt für diverse Aktionen ein zusätzliches Areal angemietet werden. Das könnte man sich dann wohl sparen. Auch als Katastrophenschutzlager könnte die alte Bezirksstelle dienen.