Seefeld-Kadolz

Erstellt am 21. Oktober 2016, 05:36

von Franz Enzmann und Karin Widhalm

Polt-Film: Statisten weiterhin gesucht!. Wer einmal einen Filmdreh hautnah als Komparse erleben will: Möglichkeit zur Bewerbung gibt’s am Freitag im Jufa.

Edi Himmelbauer beim Casting. Foto: Franz Enzmann  |  Franz Enzmann

Für die Verfilmung des sechsten Bandes der Polt-Reihe von Erfolgsautor Alfred Komarek sucht die EPO-Filmgesellschaft noch Statisten.

48 Personen haben sich bei der ersten Suche nach Komparsen in der Vorwoche im Jufa-Hotel gemeldet. „Es waren sehr interessante Charaktere dabei, aber wir brauchen noch mehr Statisten“, erklärt Aufnahmeleiter Rainer Wöber. Man ist nach wie vor bestrebt, Personen aus der Region einzusetzen.

Wöbe: „Der Drehplan hält zu 90 Prozent“

Die Altersgruppe zwischen 16 und 25 Jahren sei im besonderen Maße gesucht, aber auch Personen im Alter von bis zu 90 Jahren sind in allen Konfessionsgrößen willkommen. „Ältere Semester sollten sich auch bewerben“, so Wöber. Das zweite Casting findet kommenden Freitag, am 21. Oktober, von 15 bis 20 Uhr im Jufa-Hotel Eselsmühle statt.

Wichtig ist, dass die Interessenten zuverlässig sind und authentisch bleiben. Sie sollten gleichermaßen hygienisch und – das Wichtigste – zeitlich verfügbar sein. Das bedeutet, dass man als Statist eine gewisse Flexibilität an den Tag legen muss.

„Der Drehplan hält zu 90 Prozent“, erklärt Wöber. Die Witterung kann diesem Plan aber durchaus einen Strich durch die Rechnung machen. Die 23 Drehtage finden ausschließlich wochentags statt, in der Zeit vom 3. November bis zum 5. Dezember.

Weingut samt Presshaus inspirierte Komarek

Edi Himmelbauer und einige Familienmitglieder waren beim ersten Castingtag dabei: Der Untermarkersdorfer Weinbauer war schon einmal in einem der Polt-Filme zu sehen. „Ich spielte in einer der ersten Polt-Folgen ein Sparvereinsmitglied“, erzählt er.

„Die Szene wurde im Mailberger Gasthaus Kopp gedreht und auch im Film eingebaut. Jetzt möchte ich gerne die Rolle des Sparvereinsobmanns spielen. Wenn es diese Filmfigur überhaupt gibt“, meint er augenzwinkernd. Sein Weingut samt Presshaus inspirierte Alfred Komarek – und wird in der Krimi-Reihe „Höllenbauer“ genannt.

Verfilmt wird der letzte Roman „Alt, aber Polt“. Inhalt: Simon Polt ist alt geworden. Er genießt es, kein Gendarm mehr zu sein. In seiner Welt ist es ruhig geworden. Doch Polt mag die Menschen und die Dörfer des Weinviertels, nimmt aktiv Anteil – und sein Sinn für Recht und Unrecht hat nichts von seiner Kraft verloren. Ein Fest in der Kellergasse, ein Todesfall anderntags …

Die Polizei schließt Fremdverschulden aus. Doch mehr und mehr erkennt Polt: Dieser Tod betrifft viele. Er kann nicht einfach wegschauen, er will Klarheit. So wie immer!