Sitzendorf an der Schmida

Erstellt am 01. Dezember 2016, 05:19

von NÖN Redaktion

Vizebürgermeister bekommt neue Funktion. Sitzendorfs Vizebürgermeister Florian Hinteregger wurde zum stellvertretenden Landesobmann der JVP gewählt.

Die JVP hat gewählt. Am Foto: Hollabrunns Obmann-Stellvertreterin Kerstin Mihle, VP-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner, Nationalratsabgeordnete Eva-Maria Himmelbauer, Jugendgemeinderat Stefan Schröter (Ziersdorf), Bundesobmann Sebastian Kurz, der neue Landesobmann Bernhard Heinreichsberger und sein Vorgänger Lukas Michlmayr, LH-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner, Landesobmann-Stellvertreter Florian Hinteregger, Elisabeth Brückler von der NÖ Versicherung, Innenminister Wolfgang Sobotka, Weinviertelobmann Wolfgang Zimmermann sowie (vorne) Barbara Seidl und Mara Pfaffeneder von der JVP Hollabrunn.  |  JVP

Alle drei Jahre wählt die JVP Niederösterreich ihr Landespräsidium. Neuer Obmann wurde nun der 27-jährige Bernhard Heinreichsberger aus dem Bezirk Tulln. Ihm zur Seite steht künftig Florian Hinteregger, bereits seit zehn Jahren in der Jungen Volkspartei aktiv.

„Wir werden in der Landesregierung sehr gut wahrgenommen und in jedem Landesgremium gehört“, betont Hinteregger. Dass bei der jetzigen Wahl alle Landesräte anwesend waren, sei ein Beweis dafür.

„Die Verbundenheit zur Region ist ohnehin oft gegeben"

Eines seiner Anliegen ist es, mehr Mitspracherecht für die Jugend zu erreichen. „Die Themen, die die Jugend für ihre Zukunft bewegen, sollten schneller umgesetzt werden“, sagt Hinteregger. Der 26-Jährige verfügt schon über einige Erfahrung: „Am Anfang meines politischen Engagements war es nicht so einfach, gehört zu werden. Mittlerweile hat sich das geändert.“

Eine wichtige Frage sei, wie man die Abwanderung der Jugend stoppen kann. „Die Verbundenheit zur Region ist ohnehin oft gegeben, zum Beispiel durch Vereine. Aber die Infrastruktur gehört noch verbessert. In unserer Gemeinde arbeiten wir am Breitbandausbau fürs Internet, ich bin hier für die Koordination zuständig.“

Bürokratie soll ersetzt werden

Auch bei der JVP ist die Digitalisierung der Organisation einer der Hauptpunkte. So möchte man unter dem neuen Slogan „Jung.Mutig.Stark.“ Informationen und Dokumente in Zukunft über eine zentrale App austauschen, die Papierwege und Bürokratie ersetzen soll. Und es soll jedem Funktionär freistehen, sich in Themenausschüssen am politischen Prozess der JVP zu beteiligen.

Neben den inhaltlichen Fortschritten soll zudem ein neues Logo die moderne Arbeit der JVP in Niederösterreich repräsentieren. -bw-