Erstellt am 18. Juni 2016, 05:45

von Karin Widhalm

Spange, Wasser & Kinder im Gemeinderat. Die Sitzung fiel kurz aus: Ein wichtiger Punkt war die Investition in die Umfahrung. „Wir für Retz“ veröffentlichte, was sie am 20. Juli schriftlich anfragen möchte.

VP-Bürgermeister Helmut Koch nimmt schon mal Stellung zur angekündigten Anfrage. Foto: Archiv  |  NOEN, Archiv

Der Gemeinderat stimmte bei der Sitzung am vorigen Mittwoch der Finanzierung der restlichen Baukosten für die Spange Retzer Land zu, die Kleinhöflein, Kleinrieden thal und Ragelsdorf vom Lkw-Verkehr entlastet.

Das Land NÖ finanziert mit den drei Gemeinden Retz, Retzbach und Pernersdorf die Umfahrungsstraße. Für die Weinstadt fallen 35.000 Euro für den Bauabschnitt Kleinhöflein bis Unterretzbach an, zusätzlich 35.000 Euro von Unterretzbach bis zur B 303. Die Kosten werden in den Budgetvoranschlag 2017 aufgenommen.

Bürgermeister zeigt sich verwundert

Gemeinderat Karl Breitenfelder (Wir für Retz) fragte nach, ob die L 1027 zwischen Unterretzbach und dem Kreisverkehr lediglich saniert oder doch verbreitert wird. „Das wird noch ausverhandelt“, informierte VP-Bürgermeister Helmut Koch.

Mit seinem Bericht war „Wir für Retz“ nicht ganz zufrieden. Gemeinderat Felix Wiklicky erklärte, dass dies zwar ohne Disput im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung besprochen wurde. Eine schriftliche Anfrage von „Wir für Retz“ soll allerdings bei der Gemeinderatssitzung am 20. Juli nachgeholt werden.

Bürgermeister Koch hat damit kein Problem, verwundert ist er doch: Die drei Themen, die der Liste fehlten, wurden auf deren Website veröffentlicht.

Man wäre gern über die Ergebnisse der letzten Trinkwasser-Untersuchung informiert worden. „Die Ergebnisse hatte ich erst am Freitag am Tisch liegen“, erklärte Koch. „Sie sind gut ausgefallen.“ Veröffentlicht werde das Papier noch.

Einen Bericht über die Auslastung im Kindergarten habe „Wir für Retz“ vermisst. Koch verweist darauf, dass die Neustrukturierung von Bezirkshauptmannschaft und Land für in Ordnung befunden wurde. Er schließt aus, dass 2017 wieder nach einer Lösung für eine gestiegene Zahl von Kindergartenkindern gesucht werden müsse.

Warum der Bastelbeitrag für Kindergärten erhöht werden müsse, war der dritte Punkt. „Das ist schon beschlossene Sache“, so Koch. „Die Kosten sind gestiegen, die müssen wir reinkriegen.“ Stadtrat Walter Fallheier hatte aber bei jener Sitzung, in der der Beschluss fiel, keinen Einblick in die Unterlagen. Die Liste will dem offenbar nochmals nachgehen.