Erstellt am 24. Dezember 2015, 04:58

von NÖN Redaktion

Viola Falb, die erste Frau im Jazz. Viola Falb, Ausnahmekünstlerin des Bezirks, erhielt den 5. Harry-Pepl-Preis in Graz.

Viola Falb. Foto: Dragan Tasic  |  NOEN, Dragan Tasic

Die Rolle der Vorreiterin hat die Saxofonistin und Komponistin Viola Falb längst übernommen. Mit der Auszeichnung des Harry-Pepl-Preises anlässlich der Eröffnung des diesjährigen „Austrian Soundcheck“ wurde dieser Vorreiterrolle ein weiterer Mosaikstein hinzugefügt.

„Jazz ist immer noch eine Männerdomäne“

Falb erhält als erste Musikerin diesen mit 4.000 Euro dotierten Preis. Die Laudatorin Ute Pinter hob die vielfältige, äußerst rege Tätigkeit der Ausnahmemusikerin hervor, wobei die grenzüberschreitenden Kompositionen und Bandprojekte auf eine intensive musikalische Forschung mit hohem persönlichen Einsatz schließen lassen, ganz im Sinne des musikalischen Patrons Harry Pepl.

„Der Jazz ist immer noch eine Männerdomäne, wenn man sich die Zahlen anschaut. Umso bemerkenswerter ist der ständig steigende Anteil an Studentinnen in den bekannten Ausbildungsstätten“, so Ute Pinter.