Erstellt am 20. Januar 2016, 03:28

von Christoph Reiterer

Walcher zu S 3-Debatte: „Einwürfe sind absurd“. „S 3 ist eindeutig hochrangig“, betont Geschäftsführer Alexander Walcher.

Asfinag-Geschäftsführer Alexander Walcher hält die Einsprüche für absurd. Foto: Asfinag  |  NOEN, Asfinag
Es ist die Verlängerung einer bestehenden Schnellstraße, die langfristig den Korridor von Znaim über Hollabrunn nach Stockerau erschließen soll und eine Prognose von 20.000 Fahrzeugen pro Tag hat: „Damit ist die S 3 eindeutig hochrangig“, reagiert Asfinag-Geschäftsführer Alexander Walcher auf die konkrete Beschwerde der Umweltorganisation Virus, die auch das finanzielle Gerüst der Asfinag infrage stellt ( und unten).

„Lassen uns von den Einsprüchen nicht beirren“

Doch gerade deren Sprecher Wolfgang Rehm wisse genau, dass sich die Asfinag ohne Zuschüsse über Maut und Vignetten finanziere. „Wir haben absolut stabile Finanzpläne“, unterstreicht Walcher. Das sei überdies auch kein Argument, das er den Interessen einer Umweltorganisation zuschreiben würde.

Den Einsprüchen sehe er gelassen entgegen. Doch dass ein Projekt, dass von der Region so vehement gefordert wird, nun möglicherweise wieder eine Verzögerung erfährt, lasse auch ihn nicht mehr kalt, betont der Geschäftsführer. All das, was die Beschwerdeführer ins Treffen führen, sei geprüft worden.

Klar sei, so Walcher: „Wir lassen uns von den Einsprüchen nicht beirren und setzen parallel alle notwendigen Maßnahmen.“

Was die ebenfalls angeprangerte Gesetzeswidrigkeit in der Bundesstraßen-Lärmimmissionsschutzverordnung betrifft, die nun vom Verfassungsgerichtshof zu prüfen ist, geht Walcher davon aus, dass die ordnungsgemäße Erledigung bestätigt wird. Die Wartezeit bis dahin betreffe im Übrigen nur das S 1-Projekt.

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