Erstellt am 03. Februar 2016, 03:58

von Eduard Reininger

4.000 Essen geliefert: Tolle Jahresbilanz. 56 Freiwillige lieferten im Vorjahr Mahlzeiten der Aktion „Essen auf Rädern“ in St. Bernhard-Frauenhofen und Brunn aus.

Dank und Anerkennung für 15 Jahre Ehrenamtlichkeit bei »Essen auf Rädern« erhielten Ernst (2.v.l.) und Maria Kitzler (3.v.l.), für 10 Jahre Ehrenamtlichkeit Hermine Haily (l.), Anna Palt (4.v.l.), Maria Kitzler (4.v.r.), Walpurga Heilig (2.v.r.) und Johann Ehrenberger (r.) durch Walter Brunner (5.v.l.), Pauline Gschwandtner (M.) vom NÖ Hilfswerk Horn, Bürgermeister Karl Gabler (5.v.r.) und Herbert Surböck (3.v.r.) überreicht. Foto: Eduard Reininger  |  NOEN, Eduard Reininger
Täglich sind sie im Einsatz, bringen alten und kranken Menschen eine warme und frisch zubereitete Mahlzeit, haben ein nettes Wort übrig und hören zu, wenn es einmal Probleme gibt – die Helfer von „Essen auf Rädern“ in St. Bernhard-Frauenhofen.

Um dieses Engagement zu würdigen, lud die Gemeinde alle Fahrer und Beifahrer zu einer Jahresabschlussfeier ein. Nach jahrelanger ehrenamtlicher Tätigkeit bei „Essen auf Rädern“ legten Maria Kitzler, Anna Palt und Elfriede Surböck ihre Funktion zurück.

„Oft der einzige Kontakt zur Außenwelt“

2015 wurden mehr als 4.000 Portionen ausgeliefert, wobei derzeit zwölf Personen das Angebot nutzen. Ihnen stehen von Montag bis Sonntag jeweils zwei Menüs zur Auswahl. Das 56-köpfige Team beliefert insgesamt zehn Orte in den Gemeinden St. Bernhard-Frauenhofen und Brunn. Diese Dienstleistung wird seit zwei Jahrzehnten angeboten. Insgesamt wurden 68.000 Portionen ausgeliefert.

„Oft sind die Leute von ,Essen auf Rädern‘ der einzige Kontakt zur Außenwelt“, meinte Walter Brunner. „Die Preise decken die Herstellungskosten ab, nicht aber die Zustellung. Den Differenzbetrag tragen die Gemeinden St. Bernhard und Brunn“, betonte Bürgermeister Karl Gabler.

Sogar täglich wurden im Vorjahr Engelbert Isak und Ludwig Frank beliefert. 2015 wurden mit dem Auto 13.894 km zurückgelegt. Die Spritkosten von 1.138 Euro übernahmen die Gemeinden.